RP-Event "Das Geheimnis des Erben" vom 02.07. bis 14.07. um jeweils 20.30 Uhr

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Waido
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Re: RP-Event "Das Geheimnis des Erben" vom 02.07. bis 14.07. um jeweils 20.30 Uhr

Ungelesener Beitragvon Waido » Montag 9. Juli 2018, 12:19

Vielen Dank, Valimaro :D
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Monabella
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Re: RP-Event "Das Geheimnis des Erben" vom 02.07. bis 14.07. um jeweils 20.30 Uhr

Ungelesener Beitragvon Monabella » Montag 9. Juli 2018, 16:39

Soderle, ich hatte angekündigt, eine Zusammenfassung des bisher Geschehenen zu schreiben - hier kommt sie! ;-)


Wie sich die Geschichte bisher entwickelt hat:

An eine große, bunt zusammengewürfelte Gruppe aus Mensche, Hobbits, Zwergen und Elben wird ein Brief geschickt, dass sie als mögliche Erben für ein kürzlich im Breeland – genauer gesagt Dornlags Baustelle - gefundenes Artefakt in Frage kommen. Man möge sich zwecks weiterer Klärung in Arthurs Lager einfinden.
Der abholende Wächter ist höchst überrascht, dass sich so viele potenzielle Erben einfinden und ist irritiert, dass offenbar all diese Leute benachrichtigt wurden. Er muss erst absprechen, wie es weitergehen soll. Danach verkündet er, dass 4 von insgesamt 5 Fragen zum Gegenstand und dessen Beschaffenheit beantwortet werden müssen, um den Anspruch zu beweisen.

Während er kurz in einem Wachhaus verschwindet, taucht ein seltsamer, grün gewandeter Kerl mit Maske auf, der sich selbst Vakkon nennt. Er scheint über das Artefakt bestens Bescheid zu wissen und äußert, dass keiner aus der Gruppe der Erbe sei, er jedoch wüsste, wer es ist und dass er möchte, dass die Gruppe das Artefakt dem Erben überbringt. Schließlich würden „Helden ja so etwas machen!“. Er isst währenddessen unentwegt Äpfel und summt hin und wieder eine kleine, immer gleiche Melodie. Nach der Zusage, dass man das Artefakt überbringen wird, gibt er die richtigen Antworten heraus. Auf die Rückfrage nach der 5. Antwort hin murmelt er einen unverständlichen Satz in einer unbekannten, dunkel klingenden Sprache und lacht auf eine Weise, die allen einen Schauer über den Rücken jagt. Bevor der Wächter zurückkehrt, verschwindet Vakkon. Der gewählte Sprecher der Gruppe, Herr Kirgon Stahlhammer, beantwortet dann dem Wächter gegenüber alle vier Fragen korrekt und man wird zum Notar nach Bree weitergeschickt.

Die Gruppe findet sich beim Notar in Bree ein. Kirgon nimmt das Erbe entgegen, welches sich als ein seltsamer, uralter Spiegel herausstellt. Der Spiegel ist in ein Leintuch eingewickelt. Der Notar wickelt ihn aus und überreicht ihn. Der Spiegel zeigt keinerlei Spiegelbild, es ist nur ein wolkenloser Himmel darauf zu sehen. Er ist aus Holz, teilweise vergoldet, im Griff sind vier geschliffene und gravierte weiße Steine eingelassen und erträgt eine nicht identifizierbare Inschrift in einer unbekannten Sprache. Man erfährt, dass es einen Diebstahl bezüglich des Erbes gab, der Vorarbeiter habe versucht, den Spiegel und einen goldenen Ring nach dem Fund zu stehlen.

Man sucht die Baustelle auf und erfährt dort, dass der Vorarbeiter namens Oswalder nicht mehr hier ist. Er wurde nach Bree gebracht und ins Gefängnis gesperrt. Einer der Arbeiter zeigt die Stelle, wo Spiegel und Ring ausgegraben wurden und erzählt etwas von einer Geistererscheinung. Ein seltsamer Mann (mit einer Maske) erscheine des Nachts, wandere schweigend über die Baustelle und starre dann auf die Seen hinaus. Etliche der Arbeiter seien deswegen schon abgehauen.

Man sucht Oswalder im Gefängnis auf. Der scheint dem Mann mit der Maske ebenfalls begegnet zu sein und faselt etwas von Wunscherfüllung, bzw. dass ihm der Mann einen Wunschring versprochen habe, der alle Wünsche erfüllen könne. Nur deshalb habe er als Vorarbeiter auf Dornlags Baustelle angefangen. Oswalder hat die beiden Gegenstände daher nach dem Ausgraben an sich genommen und wurde dafür von den anderen Arbeitern wegen Diebstahls angezeigt. Nach einigen Verhandlungen beschreibt er, wo er den Goldring versteckt hat – an der Quelle des Baches, der in den Hügelgräberhöhen entspringt.

Die Gruppe eilt dorthin und trifft dort auf Vakkon, der diesmal eine andere Maske trägt. Dies begründet er damit, dass sein tatsächliches Antlitz alle in der Gruppe in Furcht versetzen würde, weshalb er eben Masken trage. Vakkon erklärt, dass der Ring nicht mehr hier sei und dass der wahre Erbe des Spiegels ihn nun an seiner linken Hand trage. Das könne er ganz deutlich spüren. Er fügt hinzu, dass er an den Erben gebunden sei, erklärt dies aber nicht weiter und beantwortet Fragen dazu nicht wirklich verständlich. Er isst wiederum permanent einen Apfel nach dem anderen und summt hin und wieder das Lied. Außerdem gibt er zu, Oswalder mit dem Versprechen der Erfüllung seiner Wünsche, bzw. eines Wunschrings dazu gebracht zu haben, auf der Baustelle anzuheuern und die Artefakte auszugraben. Für alles weitere könne er nichts, daran seien die Menschen selbst schuld. Als es um den Namen des wahren Erben geht, gibt Vakkon keine direkte Antwort darauf sondern fragt nach dem Leinentuch, in dem der Spiegel eingewickelt war. Es würden Initialen darauf stehen. Das Leinentuch wurde vom Notar nicht mit ausgehändigt und wird daher nachträglich schnell noch geholt. Die Initialen darauf lauten „O v D“. Vakkon gibt diese Buchstaben als „Olgierd von Dragen“ wieder. Weitere Rückfragen zu dieser Person lässt er unbeantwortet, schickt die Gruppe jedoch zu einem gewissen Herrn Avanthelion, einem Gelehrten in der Bibliothek von Saphadzîr in Dol Amroth. Der Gelehrte könne Auskunft zu Olgierd von Dragen geben. Vakkon lässt ihm außerdem schöne Grüße bestellen! Also macht sich die Gruppe auf die monatelange und gefährliche Reise nach Dol Amroth.


Dort angekommen sucht man sofort Avanthelion auf, einen freundlichen älteren Herren, der sich die ganze Sache geduldig und hilfsbereit anhört. Er wundert sich jedoch über die Grüße und gibt an, einen Mann namens Vakkon nicht zu kennen. Die Geschichte über den Spiegel beunruhigt ihn jedoch sehr. Das Lied, welches Vakkon etliche Male summte, stellt sich als ein gondorisches Kinderlied heraus, welches von einem Spiegel – diesem Spiegel? - handelt. Es geht dabei um Wunscherfüllung. Der Gelehrte sucht in Büchern mit Stammbäumen und Aufzeichnungen der alten, númenorischen Adelsfamilien und wird fündig. Olgierd von Dragen besitzt ein Anwesen am Harfnerhof. Außerdem habe es einen Bruder namens Kokol gegeben, der aber schon vor vielen Jahren (25?) bei einem Unfall im Breeland ums Leben gekommen sei. Außerdem stellt sich laut Aufzeichnungen heraus, dass Olgierd von Dragen bereits 130 Jahre alt sein muss – was sich derzeit nur damit erklären lässt, dass er númenorisches Blut hat (Númenorer/Dúnedain werden viel älter als „normale“ Menschen, einige sogar über 400 Jahre, wie z.B. Elros oder Aragorn).

Die Gruppe marschiert dann zum Harfnerhof von Dol Amroth und findet dort einen dunkel gekleideten und düster wirkenden Mann, der nach einigem Hin und Her angibt, Olgierd von Dragen zu sein. Als er auf das Erbe angesprochen wird, will er den Spiegel jedoch ganz und gar nicht haben und behauptet auch, nicht der Erbe zu sein. Er behauptet außerdem zunächst, Vakkon (als dieser beschrieben wird) nicht zu kennen. Olgierd ist ebenfalls nicht sehr mitteilsam. Nach zähen Gesprächen bietet er zuletzt jedoch plötzlich an, den Spiegel zu nehmen, wenn man ihm zuvor die Unterschrift dieses Vakkon auf einem Blatt Pergament bringen würde, zusammen mit einem der Steine aus dem Spiegelgriff. Er übergibt der Gruppe ein Blatt Pergament und lässt erkennen, dass er nichts weiter zu dem Thema sagen wird, bis nicht Stein und Unterschrift da sind. Die Gruppe vermutet, dass auf dem anscheinend leeren Pergament etwas in Geheimschrift geschrieben steht.

Die Gruppe kehrt mit dem Pergament zu Avanthelion zurück. Dieser hat inzwischen in den Büchern zwei alte Märchen gefunden, in denen der Spiegel vorkommt und dabei die Wünsche der Menschen, die sie äußern, zum Schlechtesten erfüllt, also ins Negative verkehrt. Außerdem hat er festgestellt, dass das Anwesen am Harfnerhof nun dem Fürsten Imrahil, bzw. der Stadt gehört, da es sehr lange nicht gewartet und gepflegt wurde. Olgierd besitzt also gar kein Haus mehr in Dol Amroth. Avanthelion empfiehlt der Gruppe, zur Höhle der Avorrim unten am Meer zu gehen und die Elben dort um Hilfe zu fragen. Außerdem wird er überprüfen, ob auf dem Pergament wirklich eine Geheimschrift zu finden ist. Also zieht man weiter zu den Avorrim und in der Höhle angekommen trifft man auf einen Elben namens Lumar, der Hilfe anbietet und sich die Sache anhört.

Zur Überraschung aller berichtet Lumar jedoch, dass Olgierd von Dragen schon vor etwa 30? Jahren gestorben sei – durch Selbstmord. Er habe sich in einem Anfall von Wahnsinn ins Meer gestürzt. Also sind sowohl Kokol als auch Olgierd eigentlich tot! Der Elb lässt sich den Spiegel zeigen und verkündet, dass es sich dabei um ein uraltes Artefakt aus dem Ersten Zeitalter handeln müsse. Er identifiziert die weißen Steine am Spiegel als Mondsteine. Diese Steine hätten große Macht und wären in der Lage, die Kraft der Sterne zu bündeln. Lumar wundert sich darüber, dass der Spiegel immer nur den gleichen wolkenlosen Himmel zeigt. Er betrachtet die Inschrift auf dem Spiegel und erkennt nach einem Hinweis eines der Zwerge, dass die Schrift spiegelverkehrt ist. Er identifiziert sie als eine alte Schriftform und einen alten Dialekt des Telerin (eine elbische Sprache, dem Quenya näher als dem Sindarin) und übersetzt die Zeile. Es handelt sich dabei um eine ausdrückliche Warnung bezüglich des Spiegels, bzw. seiner Benutzung zur Wunscherfüllung. Lumar empfindet das Artefakt insgesamt als unheimlich und fügt hinzu, dass diese Inschrift wohl in großer Verzweiflung angebracht worden sein müsse.
Der Elb kann selbst jedoch nicht mehr Informationen zur Sache geben und empfiehlt, sich damit an den weisen Herrn Elrond in Bruchtal zu wenden.


Was wir an Details bisher wissen:

-Vakkon sagt von sich selbst, kein Mensch zu sein. Er trägt die Maske, weil sein tatsächliches Gesicht für uns zu furchtbar sei. Er isst ständig Äpfel und begründet dies damit, dass Äpfel das Einzige sind, was ihm geblieben ist! Er sagt, der Goldring, den der Erbe des Spiegels nun an der linken Hand trägt, würde ihm gehören. Außerdem ist er auf eine bisher nicht weiter erklärte Weise an den Erben gebunden. Er kann keine Ansiedlungen und Ortschaften betreten und konnte Spiegel und Ring aus irgendeinem Grund auch nicht selbst ausgraben. Daher hatte er Oswalder gegen Versprechungen dafür angeheuert. Es ist davon auszugehen, dass Vakkon ein Geist ist, welcher Art auch immer.

- Der Spiegel zeigt immer die gleiche Tageszeit und immer den gleichen wolkenlosen Himmel, wie eingefroren. Er ist mit vier geschliffenen und gravierten Mondsteinen geschmückt und trägt eine Inschrift in einem alten Telerin-Dialekt, die eindringlich vor der Benutzung des Spiegels zum Erfüllen von Wünschen warnt. Wenn man einfach nur hineinsieht, passiert nichts. Der Spiegel ist ein unglaublich altes magisches Artefakt aus dem Ersten Zeitalter.

- Es existieren Märchen, die von offenbar genau diesem Spiegel handeln und dieser die Menschen, die sich etwas damit wünschen, ins Unglück stürzt. In den Märchen ist zweimal die Rede davon, dass Menschen in prekären Situationen in der Nacht ihr Leid klagen und daraufhin Besuch von einem unbekannten Mann erhalten, der ihnen den Spiegel zur Beendigung ihrer Not anbietet. Auch ein gondorisches Kinderlied handelt von dem Spiegel. In dem Lied ist von „Siegeln“ die Rede, bei denen es sich möglicherweise um die Mondsteine handelt.

- Der vorgebliche Olgierd von Dragen wirkt wenig sympathisch und eher dubios und finster. Trotz seines Alters von 130 Jahren sieht er optisch eher wie ein Mann Mitte Dreißig aus und taufrisch. Er ist nicht kooperativ und – wie sich leider erst nachträglich herausstellt – eigentlich tot! (oder untot?) Ebenso wie sein Bruder Kokol. Er will den Spiegel zunächst nicht haben. Dies ändert sich erst, als die Gruppe zusagt, Vakkon ein Blatt Pergament unterschreiben zu lassen und einen der Mondsteine auszuhändigen. Wir gehen bisher davon aus, dass Olgierd von Dragen der wahre Erbe des Spiegels ist, aufgrund der Initialen auf dem Leintuch. Dann müsste er jedoch den Goldring an der linken Hand tragen, was er aber abstreitet. Überprüft werden konnte dies nicht, da er Handschuhe trug. Ich bin mir hier auch nicht mehr sicher, ob Vakkon wirklich konkret äußerte, dass Olgierd von Dragen der wahre Erbe des Spiegels ist. Was natürlich auch sein kann ist, dass der Mann, den wir trafen und der von sich sagte, Olgierd zu sein, gar nicht Olgierd war und sich nur als dieser ausgab!
*Allzeit bereit zur Wahrung von Ordnung und Sicherheit!*

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Re: RP-Event "Das Geheimnis des Erben" vom 02.07. bis 14.07. um jeweils 20.30 Uhr

Ungelesener Beitragvon Valimaro » Montag 9. Juli 2018, 19:12

Echt Toll Monabella,
vielen Dank an dich für diese ausführlichen Gedanken und zum Werdegang des Events, das ist sehr schön! ;super

Ich schweige inhaltlich jetzt einmal zu manchen Punkten in deinen Ausführungen (geht ja leider noch nicht *zwinkert*), aber eines vielleicht: Die Gedanken und Schlussfolgerungen sind wirklich klasse, großartig, dass du das hier geschrieben hast, das ist für alle TeilnehmerInnen eine große Bereicherung und ich verweise heute Abend nochmal auf diesen Thread hier!

Danke dir!

LG,
Valimaro

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Re: RP-Event "Das Geheimnis des Erben" vom 02.07. bis 14.07. um jeweils 20.30 Uhr

Ungelesener Beitragvon Valimaro » Montag 9. Juli 2018, 23:58

Hier noch einmal das dritte Märchen, das Avanthelion bei seiner Recherche entdeckte:

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"Der Mann aus dem Spiegel"

Der Zauberer Lomazar aus Numenor hatte große Macht und große Ziele. Doch strebte er nach absolutem Wissen, um alle Geheimnisse dieser Welt erfahren zu können.
In seinem Verlangen, alles nur Erdenkliche wissen zu wollen, sprach er flehend zur Nacht und erbat sich Hilfe von einer fremden Macht, die er bereits zu kennen ahnte.
Es dauerte nicht lange und ein fremder Mann kam zu seinem Turm. Dieser gab zunächst vor, ihm helfen zu wollen.

Doch Lomazar war gerissen und wusste bereits, wer dort seine Stufen hinauf geklettert kam.
So sprach er laut und deutlich zum Fremden, als dieser ihm bereits einen Handspiegel angeboten hatte, der angeblich jeden Wunsch erfüllen könne:
„Ich habe von euch und eurem Spiegel schon gehört, Spiegelmacher! Bildet euch nicht ein, ich wäre ein törichter Narr wie die anderen, denen ihr diesen Spiegel angeboten habt. Hört gut zu und befolgt genau meine Anweisung, denn mein erster und einziger Wunsch an euren Spiegel lautet:
Erschafft mir keinen golden glänzenden Ring, der nicht im Stande wäre, eure Macht, also die Macht des Spiegels umzukehren, sodass eure Kraft nicht versagen würde und ihr mir nicht alle Wünsche zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllen müsstet.“

Und der Fremde knirschte mit seinen Zähnen und murmelte anschließend finstere Worte in einer finsteren Sprache und sogleich hielt er dem Zauberer wie aus dem Nichts einen golden glänzenden Ring entgegen, der ihn daraufhin sofort an seine linke Hand ansteckte und den Fremde danach verlachte.
Dann sprach der Zauberer in bitteren Worten weiter:
„Mit diesem Ring an meiner Hand befehle ich euch, mir von nun an zu gehorchen und die Kraft des Spiegels dafür einzusetzen, um meine Wunder zu wirken.“
Und der Fremde nickte und versprach, dem Zauberer zu Diensten zu sein.
Sogleich sprach Lomazar seinen nächsten Wunsch in den Spiegel und der Ring an seiner linken Hand leuchtete bei seinen Worten:
„Ich will alles wissen, alles was ein Mensch je zu wissen glauben vermochte und weit darüber hinaus.“
Und der Wunsch ward ihm erfüllt.

Mit großen Augen lief der Zauberer durch seinen Turm und sah alles, was die Menschen in all den Zeitaltern wussten und noch mehr und es schmerzte ihn sehr und seine Seele, zu wissen, was sie wussten.
Doch seine Neugierde ward tausendfach bestärkt und das Feuer nach absolutem Wissen in ihm brannte nur noch wilder.
So sprach er erneut in den Spiegel:
„Ich will noch mehr wissen, ich will alles wissen, was ein Elb je zu wissen glauben vermochte und auch, was sie vor uns Numenorern verbergen, einfach alles Wissen der Eldar.“
Und auch dieser Wunsch ward ihm darauf erfüllt.

Doch sobald der Spiegelmacher ihm diesen Wunsch erfüllt hatte, schrie Lomazar laut auf und lief aufgeregt durch seinen Turm.
Das Wissen der Eldar füllte ihn kaum zur Hälfte aus und es reichte ihm schon, um sein Herz und seinen Verstand zu zerreißen, bei all dem Schmerz und dem Leid, was die Erstgeborenen Erus zu ertragen hatten und auch, was sie noch zu ertragen hätten.
„MACH, DASS DAS AUFHÖRT!“, brüllte der Zauberer den Fremden entgegen, doch dieser stand still im Raum und entgegnete ihm nur ruhig:
„So wünscht es euch, mein Herr und ich werde ihn erfüllen, euren sehnlichsten Wunsch.“

Und das Wissen der Eldar ergoss sich unaufhörlich in das Herz Lomazars und in seinen Verstand, seine Seele und raubte dem Zauberer all seine feinen Sinne.
In seiner Verzweiflung zertrümmerte der Zauberer das Mobiliar im Turm und klopfte an die steinernen Zimmerwände.
Als er sich schon fast heiser geschrien und auch fast das vollständige Wissen der Eldar und der Menschen in sich aufgenommen hatte, zerbarst sein Verstand völlig und um die Bilder vor seinen Augen nicht mehr sehen zu müssen, was aus dieser Welt und ihren Kreaturen geschehen möge, kratzte er sich mit seinen eigenen Fingern die Augen aus und schlug voller Schmerzen auf den Turmboden ein,
bei diesem Gebaren rutschte ihm der Ring leise von der linken Hand und blieb unbemerkt neben ihm liegen.

Nach einigen Stunden des stillen Wartens kam Lomazar wieder zu sich, doch seine Seele war vom Wissen dieser Welt vergiftet und zerstört, ebenso wie sein Verstand und sein Herz.
So sprach er ruhig und leise in Richtung des Fremden, die bitteren Worte:
„Ich will nichts mehr wissen und nichts mehr sehen, ich befehle dir, dies zu beenden, ich möchte nun vergehen, denn ich bin innerlich ob der schrecklichen Dinge, die da waren und noch kommen, völlig erdrückt.
Erlöse mich von der Allwissenheit, ich wünsche es mir.“

Und sein Wunsch ward ihm erfüllt, als der Fremde sich zu ihm kniete und den Ring in seiner linken Hand über seine Knöchel rollen ließ.
In diesem Augenblick lachte der Fremde finster und sprach zum kauernden Lomazar:
„Euer Wunsch ist mir Befehl, doch wisset dies Lomazar, niemand kann mich, den Mann aus dem Spiegel, täuschen oder betrügen, denn für seinen sehnlichsten Wunsch muss jeder teuer bezahlen.
Mit diesem Ring in meinen Händen habt ihr mir bereits euren Preis benannt. Ihr sollt ein langes und trauriges Leben haben, euch soll kein körperlicher Schaden mehr zur Teil werden und alle Zeitalter sollt ihr mit erleben, die ihr bereits gesehen habt. Solange, bis das Wissen, das ihr nun in euch tragt, euch selbst zum Äußersten treibt und ihr dann bereit seid, eigenständig aus dieser Welt zu scheiden.
Doch nehme ich euch nicht nur euer Augenlicht, sondern ihr sollt auch stumm und taub sein für diese Welt, sodass ihr stets an den heutigen Tag zurückdenkt und euch daran erinnert, mich, den Mann aus dem Spiegel, getäuscht zu haben.“

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Re: RP-Event "Das Geheimnis des Erben" vom 02.07. bis 14.07. um jeweils 20.30 Uhr

Ungelesener Beitragvon Valimaro » Dienstag 10. Juli 2018, 16:30

...Der Wind flüstert sanft einen Namen und trägt diesen an die Ohren eines Fremden, der daraufhin lächelt und gen Hügelgräberhöhen blickt...

...unterdessen packt Luganien ihre Habseligkeiten zusammen und trifft bei ihrer Suche nach den Gefährten auf einen alten, bärtigen Mann in heller Kleidung, der ihr versichert, dass die Gefährten zur alten Hütte Bombadils aufgebrochen seien. Dankend rennt die Elbin gen Südtor, um die Gruppe dort abpassen zu können....

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Re: RP-Event "Das Geheimnis des Erben" vom 02.07. bis 14.07. um jeweils 20.30 Uhr

Ungelesener Beitragvon Valimaro » Mittwoch 11. Juli 2018, 10:54

Hier kommt die Geschichte der "Zwei Brüder", die euch Velurian am gestrigen Abend vor Tom Bombadils Hütte erzählte, es handelt sich dabei um kein geschriebenes Märchen, sondern um eine Geschichte, die ihr (Velurian) vor einigen Jahren einmal erzählt worden ist:

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Zwei Brüder
Ein junger Adelssohn, mutig und klug, wünschte sich, so zu sein wie sein älterer Bruder, dem das gesamte Familienerbe einst vom Vater versprochen ward.
In der Nacht erbat sich der jüngere Bruder einen Wunsch, und zwar so zu werden, wie sein älterer Bruder und das zu können, was dieser alles täte.
Noch in derselben Nacht besuchte ein Fremder den jüngsten Adelsspross und bot ihm an, seinen Wunsch mit einem Zauberspiegel erfüllen zu können.
Doch der junge Mann war klug genug, den unbekannten Fremden zu fragen, ob er auch eine Garantie geben könne, dass weder er noch sein älterer Bruder in irgendeiner Art und Weise bei diesem Wunsch zu Schaden kommen würden und ob der Fremde auch einen Gegenwert für seine Wunscherfüllung erhalten wolle.

Der fremde Mann hörte mit Bedacht auf seine Worte und entgegnete ihm schließlich:
„Von meiner Hand wird es für euch und euren Bruder keinen körperlichen Schaden geben, das verspreche ich euch.“
Nach einer angespannten Pause zwischen beiden sprach der Fremde weiter:
„Wenn es darum geht, euer Erbe zu erhalten, so verlange ich den goldenen Ring eures Urgroßvaters, den euer Vater sicher in seiner Schatzkammer aufbewahrt, für mich zu erhalten, denn er hat großen Wert für mich.“
Der junge Adelssohn war sichtlich überrascht:
„Dieser Ring ist schon lange in unserem Besitz und mein Vater hütet ihn wie einen großen Goldschatz, obwohl der Ring nicht besonders geschmückt oder reich verziert ist.“

Er überlegte kurz, dann sprach weiter er zum Fremden:
„Aber ich verspreche euch, dass dieser Ring euer sein wird, wenn der rechtmäßige Erbe dies ausdrücklich wünscht.“
Daraufhin schlugen beide Männer ein und der junge Adelsspross sprach seinen Wunsch in den Spiegel, so zu werden wie sein Bruder war und alles zu erreichen, was dieser könne.
Und sein Wunsch ward ihm als bald erfüllt.

Die Jahre vergingen, beide Brüder wuchsen zu stattlichen Männern heran und teilten alles im Leben, Macht, Reichtum, Wissen und ihren Einfluss, denn beide waren sie gleich an Ansehen, Geschicklichkeit, Intelligenz und Rücksichtnahme.
Doch nach vielen weiteren, glücklichen Jahren, verstarb plötzlich ihr Vater, der Herzog.
Nun stand die Frage im Raum, wer die Macht des Vaters sowie seine vielen Ländereien und Besitztümer allesamt erben solle?

Unter einem Apfelbaum trafen sich so dann die beiden Brüder wieder, um zu beratschlagen.
Die Brüder, die vorher so viel Liebe im Leben zueinander geteilt hatten, sprachen hier offen zueinander, wie es nun mit dem Erbe weiter gehen solle.
Und der ältere Bruder sprach zum jüngeren, dass er als älterer der Beiden das Recht darauf habe, alles an Macht und Einfluss des Vaters zu erhalten, wie es seit jeher stets Brauch gewesen war.
Und bitter trafen diese Worte auf die weiche Seele seines jüngeren Bruders, der nun erkannte, dass er in all den Jahren dem Ruhm seines Bruders nachgeeifert war, in der Hoffnung, ihm an allem ebenbürtig zu sein.
Doch jetzt befürchtete er, in die Bedeutungslosigkeit abzusinken und Nichts vom Familienerbe abzubekommen, obwohl sie in all den vielen Jahren alles miteinander geteilt hatten.

Auf einmal verschluckte sich der ältere Bruder beim Sprechen an einem Stück seines Apfels und bekam daraufhin keine Luft mehr.
Mit wilden Armbewegungen versuchte er, seinem jüngeren Bruder diese Notlage deutlich bewusst zu machen, doch dieser stand mit Tränen in den Augen neben ihm und sah zu, wie sein älterer Bruder im Gesicht rot anlief und sich nach Luft holend halb verkrümmte.
Eine Stimme flüsterte in die Seele des jüngeren Bruders, dass er gleich der alleinige Erbe von allem sein könne und zu Größerem bestimmt sein würde, als sein Bruder es je vermocht hätte.
Und die Stimme erfüllte seine Seele und verführte ihn, malte ihm vor dem geistigen Auge schöne Traumbilder, was gleich alles möglich sein könnte, vielleicht gar König von Gondor zu werden?

Derweil krallte sich der ältere Bruder in den grünen Saum der braunen Lederjacke seines jüngeren Bruders und seine heraustretenden Augen spiegelten die Verzweiflung und Angst wieder, angesichts seines nahen Schicksals, wenn keine Hilfe zu erwarten war.
Doch weder kam ihm der jüngere Bruder zur Hilfe, noch rief er eine der nahen Wachen aus dem Haus, um seinem älteren Bruder vor dem Ersticken zu bewahren.
Der jüngere Adelssohn stand einfach nur stumm da, starrte seinem älteren Bruder mit Tränen in den Augen in dessen schmerzerfülltes Gesicht und unternahm nichts, bis der Todeskampf seines älteren Bruders schließlich nach etlichen Minuten ein Ende fand und dieser mit hochrotem Kopf leblos auf den Boden aufschlug.

Unter dem Apfelbaum klatschte in diesem Augenblick der fremde Mann aus jener Nacht leise Beifall und bestärkte den jungen Adelssohn darin, gerade richtig gehandelt zu haben.
Dieser jedoch ließ seinen Tränen nun freien Lauf und sprach mit zittriger Stimme Richtung Apfelbaum:
„Ihr habt mich betrogen Fremder, ihr hattet vor langer Zeit versprochen, meinem Bruder und mir würde kein Leid geschehen. Heute habt ihr euer Wort gebrochen.“

Daraufhin schüttelte der Fremde belustigt seinen Kopf und entgegnete ihm höflich:
„Ich halte immer mein Wort, mein Herr. Es war eure eigene Untätigkeit, euer großes Unvermögen, welches diesen Tod eben zuließ.
Aber seid gewiss, dass ihr nun alles allein erben könnt, jetzt da euer älterer Bruder tot ist. Alles, auch den Ring wird euer Besitz.“

Und der jüngere Bruder erbte tatsächlich alles, doch füllte seit diesem Unglückstag eine große Leere seine Seele und fortwährend fehlte ihm das Lachen seines Bruders, die gemeinsamen, glücklichen Jahren, die Abenteuer, die sie zusammen bestritten.
Nichts konnte den Alleinerben zufriedenstellen und so trat er eines Nachts an die Klippen von Belfalas heran und rief in die stürmische Nacht hinaus:
„Höre mich Fremder! Einst hast du mich betrogen und mich um mein Glück gebracht, diese Täuschung vergelte ich dir heute.“

Und der Fremde erschien auf diese Worte hinter jenem jüngeren Bruder mit finsterem Blick und sprach zu diesem:
„Den Ring, mein Herr. Ihr habt ihn mir versprochen. Ich bin der rechtmäßige Besitzer, er ist mein Eigentum. Gebt ihn mir, sofort. Danach dürft ihr aus dieser Welt scheiden.“
Da lachte der Alleinerbe voller Hohn über den Fremden und gab ihm eine Erwiderung:
„Das ist wahr. Aber ich habe ihn an jemand anderen weitervererbt und vor euch und eurer Gier verstecken lassen.
Ihr seid nicht der Erbe des Rings.
Der wahre Erbe ist jener, der den Ring findet und dessen Seele frei von Gier und Habsucht ist und derjenige wird seine Würdigkeit dadurch beweisen, dass er diesen Ring nicht selber für sich behalten will, auch wenn er aus Gold ist.
Stattdessen wird er bestrebt sein, ihn ehrlich abzutreten, ohne einen Lohn dafür verlangen zu wollen.
Dieser Mensch soll der Erbe des Ringes sein, nach dem ihr trachtet und auch der Spiegel soll ihm gehören, denn beide Gegenstände werde ich vor eurer Boshaftigkeit verstecken lassen.“

Nach diesen Worten drehte sich der Alleinerbe wieder nach vorne zum Meer und wollte schnell über die Klippen von Belfalas springen.
Doch im letzten Augenblick hielt ihn der Fremde am Arm zurück und sprach in einer grausamen, nicht von dieser Welt zu scheinenden Stimme, die sich tief in den Verstand des Mannes einbrannte und von den Felswänden wie Donnergrollen wiederhallte:
„Niemand kann mich, den Mann aus dem Spiegel, betrügen.
Für euren Versuch, dies zu tun, bestrafe ich euch, mein Herr.
Niemals sollt ihr mehr Ruhe finden, bis der wahre Erbe des Spiegels und des Ringes sich mir zu erkennen gibt.
Niemals sollt ihr mehr eine Stadt betreten können, noch Ruhe finden in eurem nassen Grab und niemand soll euch und euren Namen mehr erkennen, sodass ihr euer Gesicht unter falschen Masken verbergen müsst und unter falschen Namen ein körperloses Dasein fristet, gebunden an die Macht meines Ringes.
Alle Wesen des Lichts werden euch und eure Worte fürchten und euch meiden, denn ihr sollt nur noch in vagen Aussagen über meinen Spiegel und niemals mehr über euch selbst reden können.
Und damit ihr euren geliebten Bruder nicht vergessen werdet, soll euch der Appetit auf Äpfel jeder Art plagen und nur der Verzehr von jenen soll euch kurzweilig Linderung verschaffen, nur um euch noch größeren, quälenderen Appetit auf jene zu bescheren.
Und wenn ihr in die Äpfel hineinbeißt, so soll das Bild eures sterbenden Bruders vor euch erscheinen und euch bis in alle Ewigkeiten heimsuchen. Dies sei eure Strafe und nun geht hinfort.“

Daraufhin stürzte der Fremde den Alleinerben von den Klippen in den Tot und schaute ihm noch lange nach, auch noch, als die Wellen der Brandung den leblosen Körper zur Gänze verschlangen.

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Re: RP-Event "Das Geheimnis des Erben" vom 02.07. bis 14.07. um jeweils 20.30 Uhr

Ungelesener Beitragvon Monabella » Mittwoch 11. Juli 2018, 15:41

Zusammenfassung Teil 2, was am Montag und Dienstag geschah (IC ist natürlich mehr Zeit vergangen ;-))

In Bruchtal angekommen wird die Gruppe von einer Elbin (der Name begann mit „Iv…“ ^^) begrüßt und zu Herrn Elrond in die Biliothek geleitet.
Die Sache mit dem Spiegel wird kurz erläutert und das Pergament angesprochen. Elrond erklärt, dass es sich bei dem Namen Elagabal um einen gefallenen Maia handelt, der im ersten Zeitalter Morgoth diente (Maiar, Einz. Maia – die „Schönen“, mächtige Geister, die jeweils einem der Valar dienen. Bekannte Maiar sind z.B. Melian, Gandalf und Saruman. Die dem Bösen verfallenen werden Umaiar genannt - Die „Unschönen/Häßlichen“, z.B. Sauron und die Balrogs. Die Maiar/Umaiar können jede erdenkliche körperliche Gestalt annehmen).
Elrond macht deutlich, dass der Name des gefallenen Maia nicht laut ausgesprochen werden darf!

Zu Vakkon und Olgierd kann Elrond nichts sagen, identifiziert den Spiegel aber als ein finsteres, vom Bösem behaftetes Artefakt und warnt davor. Der Spiegel wird sicherheitshalber in eine speziell vorbereitete Kiste eingeschlossen. Elrond verweist die Gruppe zwecks Spiegel an eine Elbin namens Luganien aus Lindon, die in Bruchtal weilt. Sie würde den Spiegel kennen und könne mehr dazu sagen. Er bestätigt auf Rückfrage hin, dass vielleicht jemand versuchen könnte, den Spiegel an sich zu bringen.
Luganien weiß tatsächlich über den Spiegel Bescheid und bestätigt, dass es ein übles und gefährliches Artefakt ist. Sie erzählt, dass er dereinst im ersten Zeitalter am Strand im Sand liegend gefunden wurde. Ihre Herrin Narakiel erkannte große Macht an dem Spiegel und beschäftigte sich sehr viel damit, um sein Wesen zu ergründen etc. Nach geraumer Zeit murmelte sie etwas von einer „Dummheit“, die sie begangen hätte und die sie wieder in Ordnung bringen müsste, erklärte dies aber nicht weiter. Kurz darauf verschwand sie aus ihrem abgeschlossenen Gemach, nur der Spiegel lag noch da. Luganien sagt, dass sich seitdem etwas am Spiegel verändert hätte und die warnende Inschrift aufgetaucht wäre. Sie geht davon aus, dass ihre verschwundene Herrin im Spiegel gefangen ist und möchte sie mit Hilfe eines Rituals daraus befreien. Dies erscheint den meisten aber doch sehr riskant.


Die Gruppe kehrt nach Bree zurück, da Avanthelion dort inzwischen eingetroffen ist. Man trifft sich im Gelehrten-Archiv. Avanthelion hat ein weiteres altes und sehr gruseliges Märchen gefunden, welches mehr zum Spiegel erzählt und über die Entstehung des Ringes berichtet. Als er den Namen Elagabal unwissentlich laut ausspricht, beginnen sich die Wände des Zimmers zusammenzuziehen, es wird dunkler und das Flüstern von Stimmen ist aus der Kiste zu vernehmen. Er erschrickt sehr und wird dann bezüglich des Namens aufgeklärt.
Da man dem Vorschlag der Elbin, ein Ritual mit dem Spiegel durchzuführen, immer noch eher zweifelnd gegenübersteht und zumindest vorher mehr Informationen haben möchte, beschließt man, Tom Bombadil aufzusuchen und um Rat zu fragen.


Die Elbendame Luganien begleitet die Reisegefährten.
Bei Tom Bombadils Hütte angekommen, wird man von einem wunderschönen Fräulein namens Velurian begrüßt und die wie Toms Gemahlin Goldbeere kein Mensch ist, sondern ein guter Geist. Velurian ist in aufgeräumter Stimmung, wenig interessiert daran, sich über den Spiegel zu unterhalten und möchte lieber singen, tanzen und im Mondschein spazierengehen. Nach einem zur Nachtstimmung passenden Lied, welches für sie vorgetragen wird, ist sie jedoch bereit, die Gruppe anzuhören. Auf die Namen Olgierd und Kokol angesprochen, erzählt sie das traurige Märchen von den zwei Brüdern. Es erzählt davon, dass Olgierd (der jüngere) sich mit Hilfe des Spiegels wünschte, so klug, schön und geschickt zu werden wie sein älterer Bruder. Der dunkle Spiegelgeist versprach sogar auf Rückfrage, dass den beiden „von seinen Händen“!! kein Leid geschehen werde. Das Märchen berichtet weiter davon, dass es nach Tod des Vaters – einem Herzog - zum Erbschaftsstreit kam und Olgierd seinem Bruder Kokol , als diesem ein Stück Apfel in die Luftröhre geraten war, beim Ersticken zusah – ohne ihm zu helfen. Also ermordete er quasi seinen Bruder und erbte anschließend das Familienvermögen, denn es war ja ein Unfall! Olgierd wurde jedoch seines Lebens nicht mehr froh, wollte sich zuletzt im See ertränken und Ring und Spiegel mit sich begraben lassen, um sie Elagabals Zugriff zu entziehen. Er verfügte außerdem als letzten Willen, dass nur derjenige die Artefakte erben solle, der frei von Habgier und Geiz ist und bereit, das Erbe auch abzugeben.

Der Umaia wiederrum rächte sich mit einem Fluch, in dem er Olgierd zwang als Geist zu verweilen, keine Ansiedlungen mehr betreten zu können und einen unstillbaren Hunger nach Äpfeln zu verspüren – bei deren Verzehr er bei jedem Bissen an den Mord an seinem Bruder erinnert werden sollte. Außerdem dürfe er niemandem von sich und seiner Geschichte erzählen und soll dem Vergessen anheim fallen.
Vakkon ist also selbst Olgierd von Dragen und die Reise war notwendig, um dies letztendlich herauszufinden und zu verstehen, wie sich alles zugetragen hat. Außerdem war die Suche nach dem wahren Erben offenbar eine Prüfung, ob unter den Mitgliedern der Gruppe das Verlangen entstehen würde, Ring und Spiegel selbst zu besitzen oder sich selbstsüchtig etwas zu wünschen.


Die Zusammenhänge und das weitere Vorgehen werden diskutiert, als plötzlich auffällt, dass Luganien nicht bei der Gruppe ist. Einige Gefährten stürmen aus dem Haus und rufen sie, bzw. suchen nach ihr. Nach kurzer Zeit wird sie ohnmächtig auf dem Boden liegend gefunden, in einem Bannkreis liegend – den sie vermutlich selbst errichtet hat? Sie murmelt stockend den Namen Elagabals. Velurian reagiert sehr beunruhigt, sagt, dass sie die Anwesenheit des Umaia fühlen könne und ruft laut in den Wald hinein, dass es der Dunkelheit nicht gestattet wäre, diesen Ort zu betreten. Sie fordert alle auf, zurückzutreten und zwingt Elagabal, innerhalb des Bannkreises körperliche Gestalt anzunehmen, bzw. sich in seiner schrecklichen wahren Geistgestalt zu zeigen. Elagabal ist äußerst wütend und schreit, dass er fühlen könne, dass der Ring in der Nähe ist und die unwürdigen Sterblichen sollten ihm diesen sofort aushändigen. Nach kurzem Ringen vertreibt Velurian Elagabal aus dem Wald, ist danach jedoch sehr erschöpft (und Luganien behält man am besten im Auge).
Nachdem nun klar ist, dass Vakkon und Olgierd die gleiche Person sind, beschließt die Gruppe, ihn bei Dornlags Baustelle aufzusuchen.

Man eilt zur Baustelle und trifft dort auch auf den Geist Vakkon. Direkt darauf angesprochen, dass ER Olgierd von Dragen ist, nickt er. Man fragt ihn über das Märchen aus und er bestätigt die traurige Geschichte. Auf Rückfrage nach dem Ring, den der Erbe an der Hand tragen soll, stellt sich heraus, dass sich Ring an der Hand von Vakkons/Olgierds sterblichen Überresten befindet. Er wurde auf einer Insel in der Mitte des Sees beigesetzt. Einige Gefährten schwimmen zur Insel hinüber und dort wird der Ring auch gefunden
(von der Elbendame Belisande). Olgierd weist darauf hin, dass er nun nicht mehr der Erbe sei (da sich die Gefährten als nicht habgierig und selbstsüchtig erwiesen haben, wenn man einmal von Herrn Arfur absieht ;-)). Man berät sich, was nun mit Ring und Spiegel passieren soll. Elagabal will die beiden Artefakte unbedingt zurück, da offenbar ein Teil seiner Macht an Ring und Spiegel gebunden ist. Wenn er beides wieder in seinen Besitz bringt, wird er noch wesentlich gefährlicher werden als ohnehin schon.

Olgierd sagt, dass man den Umaia überlisten müsste, durch einen Wunsch, den er nicht erfüllen kann. Danach sei die Macht des Spiegels gebrochen. Auch müsste ja noch die im Spiegel gefangene Elbenherrin wieder befreit werden, wenngleich auch unklar ist, wie deren Geisteszustand nach Jahrzehntausenden der Gefangenschaft in einem bösartigen Artefakt aussieht. Olgierd klagt, dass er leider nicht so verständig und weise sei wie sein Bruder Kokol, der hätte vielleicht einen guten Ratschlag, wie der Wunsch zur Überlistung aussehen müsste. Er schlägt vor, Kokols Gruft in Bree aufzusuchen und seinen Geist zu befragen. Zusätzlich kommt die Idee auf, einmal mit Avanthelion darüber zu beraten, der sich ja noch in Bree aufhält und auch ein Gelehrter ist. Da es mit einer Geistherbeirufung immer eine heikle Sache ist, entscheidet man sich zunächst für Avanthelion und eilt zum Gelehrtenarchiv. Zusätzliche Flügel verleiht der Gruppe Olgierds Warnung, dass er fühlen könne, dass Elagabal auf dem Weg zu ihm sei. Er flieht nach diesen Worten in den See.

Bei Avanthelion angekommen, wird dieser rasch über die wesentlichsten neuen Erkenntnisse informiert. Der Gelehrte zeigt sich danach sehr betreten und gesteht, dass er den vorgeblichen Olgierd im Tänzelnen Pony getroffen und ihm alles erzählt habe. Der (falsche) Herr Olgierd sei so ein netter und höflicher Gesprächspartner gewesen. Die Gefährten klären Avanthelion auf, dass es sich bei dem falschen Olgierd entweder um Elagabal selbst handelt oder um einen seiner Diener. Alle sind betroffen, geben Avanthelion jedoch keine Schuld, da dieser nichts davon wusste. Eine Idee für eine List hat er nicht parat.
Daher fragt man ihn, ob er die Gruppe zu Kokols Gruft führen könne. Avanthelion antwortet, dass man damals alle Adeligen des Breelandes gemeinsam in einer großen Gruft beigesetzt hätte und führt die Gruppe zu einem Ort im Altsteinviertel. Damit ist die Herbeirufung von Kokols Geist und die Bitte um Rat beschlossene Sache.

---to be continued^^



Theorie zum Spiegel:

Die Elben haben ihn nicht geschaffen sondern gefunden und wussten zunächst nicht, welcher Art dieses Artefakt ist. Sie konnten lediglich fühlen, dass der Spiegel große Macht inne hat. Möglicherweise wurde der Spiegel vom Umaia Elagabal oder auf dessen Geheiß dort platziert, um damit Unheil über die Elben und Menschen zu bringen. Narakiel beschäftigte sich eingehend mit dem Spiegel, beging dabei (aus Unwissenheit oder Selbstüberschätzung?) einen Fehler und wollte diesen wieder korrigieren. Im Verlauf dessen wurde sie offenbar im Spiegel eingeschlossen und platzierte (von innen heraus?) die Inschrift. Möglicherweise wollte sie einen geäußerten Wunsch rückgängig machen, die Macht des Spiegels bannen oder gar Elagabal konfrontieren?

Elrond sprach davon, dass der Spiegel einst ein Geschenk an die Menschenkönige sein sollte. In den Tagen des Zweiten Zeitalters existierte zunächst eine Freundschaft und reger Verkehr zwischen den Númenorern und Elben, insbesondere auch den Teleri, welche die Insel Tol Eressea im Großen Meer bewohnen und grandiose Seefahrer sind. Auf diesem Weg könnte der Spiegel nach Númenor gelangt sein. (Die Frage ist, warum man Freunden einen so garstigen Gegenstand schenkt!? ;-))

Verschiedene númenorische Märchen berichten über den Spiegel, das älteste stammt aus den Tagen, als Númenor noch bestand (Als die Menschen mit ihrem Dasein immer unzufriedener wurden, dem Bösen verfielen und sich gegen die Valar wandten, wurde die Insel zerstört). Möglicherweise ist der Spiegel mit Elendil und seinen Anhängern, der die Insel rechtzeitig verließ und den Valar treu blieb, nach Mittelerde gelangt.

Dort stürzte der Spiegel dann offenbar etliche ahnungslose Menschen ins Unglück. Genauer gesagt: Ein finsterer Mann brachte den Spiegel zu Menschen, denen es in irgend einer Weise schlecht ging, bzw. die mit ihrem Leben unzufrieden waren und/oder mehr wollten und die in der Nacht um Hilfe gebeten hatten. Anschließend wünschten sie sich damit unwissend selbst ins Unglück.

Eine wesentliche Frage ist: Warum zeigt der Spiegel immer die gleiche Tageszeit und einen immer gleich aussehenden Himmel? Gleichsam, als wenn ein bestimmter Moment eingefroren worden wäre?
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Re: RP-Event "Das Geheimnis des Erben" vom 02.07. bis 14.07. um jeweils 20.30 Uhr

Ungelesener Beitragvon Waido » Donnerstag 12. Juli 2018, 11:01

Monabella hat geschrieben:(da sich die Gefährten als nicht habgierig und selbstsüchtig erwiesen haben, wenn man einmal von Herrn Arfur absieht ;-))


Ich fand, das Abenteuer brauchte auch eine "zwergische" Perspektive. Die Rolle habe ich gerne übernommen, hehe.

Wie ist es denn ausgegangen?
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Re: RP-Event "Das Geheimnis des Erben" vom 02.07. bis 14.07. um jeweils 20.30 Uhr

Ungelesener Beitragvon Monabella » Freitag 13. Juli 2018, 12:25

Was am Mittwoch geschah - Zusammenfassung des Finales :-)

....Die geplante Geisterbeschwörung wird also angegangen. Fräulein Evenila bietet dazu ihre Hilfe an, da sie ein paar Jahre in Minas Tirith studiert hatte (wenn auch nicht mit Abschluß), unter anderem ein paar mit solchen Dingen zusammenhängende Wissensgebiete. Es wird ein kleiner Ritus abgehalten, in dessen Verlauf es mit passender Einstimmung und konzentrierter Mithilfe aller Gefährten gelingt, den Geist von Kokol von Dragen herbeizurufen. Dieser ist darüber wenig entzückt und fragt zunächst, was ihn die ganze Sache denn interessieren sollte. Immerhin ist er ja tot. Die Erwähnung seines Bruders Olgierd bringt ihn jedoch zumindest zum Nachdenken. Zuletzt erklärt er sich bereit, wenn die Gefährten im einen Herzenswunsch erfüllen würden. Auf Rückfrage, worum es sich dabei denn handele, antwortet Kokol, dass er zu seinen Lebzeiten Turniere liebte und noch einmal auf seiner treuen Stute Finnar ein Rennen reiten möchte. Man überlegt kurz und beschließt, auf den Wunsch des Geistes einzugehen. Dieser zieht sich noch etwas Energie von dem in Ohnmacht gefallenen Gelehrten Avanthelion ab, um seine Gestalt hier weiter aufrecht erhalten zu können (vermutlich war die Erscheinung zuviel für den alten Herrn Avanthelion). Dann verabredet man sich am Hengstacker-Hof.

Also die Gruppe dort eintrifft, ist Kokol bereits da. Die Elbendame Iretriel (Ist der Name so richtig?) bietet sich an, stellvertretend für die Gruppe das Rennen gegen Kokol zu bestreiten. Kokol sendet einen Ruf nach seiner Stute Finnar aus und tatsächlich - nach kurzer Zeit trabt ein etwas durchscheinendes Ross heran, dessen Skelett zu sehen ist. Der Geist sitzt auf, man begibt sich zur Startlinie und das Rennen beginnt. Nach schwierigem und halsbrecherischem Ritt entscheidet die Elbendame das Rennen für sich. Kokol ist zufrieden und im Gegenzug nun gewillt, zu helfen.
Er hört sich die Bitte um einen Rat, Elagabal mit einem nicht erfüllbaren Wunsch zu überlisten, noch einmal an und überreicht dann ein zusammengefaltetes Pergament. Er verkündet, der Umaia möge ihm, Kokol, den Wunsch erfüllen, das Rätsel zu lösen, welches auf diesem Pergament seht! Jedoch dürfte auf gar keinen Fall einer der Gefährten vorher hineinsehen und die Zeilen lesen! Die Gruppe bedankt und verabschiedet sich und reitet zu Dornlags Baustelle.

Dort angekommen, wird man Augenzeuge einer dramatischen Szene. Elagabal hat den Geist Olgierds von Dragen auf der kleinen Insel im See offenbar angegriffen. Jedenfalls liegt dieser reglos am Boden und um beide herum ist eine Art Bannkreis oder magischer Schutzwall errichtet, denn keiner der Gefährten kann die beiden erreichen.
Als der Umaia die Gefährten sieht, lacht er triumphierend und gehässig und fordert seinen Besitz zurück. Die Gefährten erinnern sich an das, was Olgierd gesagt hatte und wählen nach kurzer Besprechung Herrn Kirgon als neuen Erben. Man übergibt ihm noch den Ring, so dass der Zwerg nun die Kiste mit dem weggeschlossenen Spiegel hat und den Ring an der Hand trägt. Kirgon stellt sich nun tapfer dem gefallenen Maia gegenüber als der neue, rechtmäßige Besitzer von Ring und Spiegel vor. Elagabal reagiert belustigt, lässt von Olgierd ab und kommt zu den Gefährten ans Ufer hinüber. Dort fordert er Kirgon mit drohendem Ton auf, sich nun augenblicklich etwas zu wünschen, da er ja nun der neue Herr von Ring und Spiegel sei. Anschließend würde er dann aus allen anderen Gefährten der Reihe nach einen Wunsch herauspressen und diesen "erfüllen".
Evenila steckt Kirgon, als Elagabal kurz abgelenkt ist, das Pergament zu. Der Zwerg formuliert darauhin den Wunsch genau so, wie Kokol ihn geäußert hatte und reicht dem Umaia das zusammengefaltete Blatt.

Dieser schaut darauf, liest den Text und reagiert verärgert und irritert. Je länger er das Rätsel studiert, umso wütender wird er. Nach einer Weile brüllt er auf, was das solle und will sich herausreden. Kirgon und die anderen der Gruppe bestehen jedoch mutig weiter darauf, dass Elagabal das Rästel sofort lösen möge. Immerhin sei der Wunsch geäußert worden - so, wie er gefordert hatte - und die Lösung solle nun augenblicklich erfolgen. Der Umaia ist aber ganz offensichlich nicht in der Lage, das Rätsel zu lösen (es handelt sich offenbar um eine Kontradiktion), jedoch daran gebunden, den Wunsch erfüllen zu müssen. Während er zetert und droht, verblasst seine materielle Form zusehends, bist er zuletzt in seiner Geistgestalt vor den Gefährten schwebt. Mit einer letzten Drohung, in weiter Zukunft deren Kindeskinder heimzusuchen und Rache zu üben, fährt er in den Spiegel und ist verschwunden.

Die Gruppe kann ihr Glück noch gar nicht so recht fassen, jedoch ist die Macht des Spiegels nun offenbar gebrochen, da der Fluch von Olgiert abfällt. Er muss nun nicht länger ruhelos auf Arda wandeln und verlischt. Er bedankt sich noch einmal bei allen, für das, was sie getan haben. Kurz, nachdem er verschwunden ist, erscheint die Abgesandte Elronds am See, die Dame Irvoriel und - unerwarteterweise - auch noch einmal Kokol! Dieser hat offenbar eine Veränderung gespürt und kommt, um seinen Bruder noch einmal zu sehen und ist zutiefst betrübt, dass dieser schon gegangen ist. Irvoriel teilt zunächst allen traurig mit, dass Olgierds Geist vermutlich nicht ins Totenreich eingehen könne, da seine Seeele durch den Fluch und die Bindung an den Umaia einen Makel habe. Dann jedoch flüstert sie leise ein paar Worte, scheint mit dem Wasser des Sees zu sprechen und verkündet danach erfreut, dass momentan noch ein Seelensplitter Olgiers anwesend sei.
So erhält also Kokol von Dragen die Möglichkeit, noch einmal mit seinem Bruder zu sprechen. Olgierd spricht sein Bedauern und seine Reue aus und Kokol verzeiht ihm. Beide versichern sich gegenseitig ihrer Liebe, verabschieden sich dann voneinander und von den Gefährten und lösen sich auf (bzw. ruft Kokol sein Geisterroß und reitet auf diesem zurück ins Totenreich).

Nach kurzer Beratung, was denn nun mit dem abscheulichen Spiegel geschehen solle wird beschlossen, diesen der Dame Irvoriel mitzugeben, damit sie ihn nach Bruchtal bringt, wo er von Herrn Elrond sicher verwahrt werden wird. Den Ring hingegen wird Herr Kirgon nach Khazad Dûm tragen, um dort zu versuchen, ihn in den uralten Zwergenschmieden einzuschmelzen. Großer Jubel bricht aus, dass dieses gefährliche Abenteuer gemeinsam bestanden und eine große Gefahr gebannt wurde. Alle beschließen, dies am kommenden Samstag gebührend zu feiern. Einige wollen sich noch am gleichen Abend im Tänzelnden Pony spontan ein paar Feier-Biere genehmigen. Wohlverdient, wie ich meine! :-)

The end^^
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Valimaro
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Re: RP-Event "Das Geheimnis des Erben" vom 02.07. bis 14.07. um jeweils 20.30 Uhr

Ungelesener Beitragvon Valimaro » Freitag 13. Juli 2018, 12:45

Huhu Mona,
wirklich toll geschrieben :-) Vielen Dank für deine ausführlichen Zusammenfassungen und deine Teilnahme am Event. Ich schreibe am Sonntag, nach dem Fest am Samstag, noch ein paar Zeilen hier rein und werde deine Berichte gleich noch mit ein paar Screenshots illustrieren.

Liebe Grüße,
Vali


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