Die Aufzeichnungen von Hauptmann Argyledir

Geschichten aus Tolkiens Welt vom Herrn der Ringe und anderen Werken.
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Halldin
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Re: Die Aufzeichnungen von Hauptmann Argyledir

Ungelesener Beitragvon Halldin » Samstag 6. Juni 2020, 23:17

Die Erkundung von Enedwaith, der Abend vor der Abreise nach Eregion:
In den letzten Tagen habe ich in Enedwaith vieles gefunden, nur nicht was ich suchte. Der Grenzbereich nach Eregion ist leicht bewaldet und dort laufen einige Wildtiere und vereinzelte Dunländer herum. Es gibt auch eine von Dunedain bewohnte Ruine dort, ein guter Rastplatz. Nordwestlich von der Ruine gibt es einen Bau voller Wölfe, doch es sind keine normalen Wölfe. Sie sind von Schatten umhüllt, ihre Augen leuchten rot. Ich sah mir die einzelnen Orte in Enedwaith jedoch nicht genau an, da ich erstmal nur grob das Gebiet kennenlernen wollte. Nun war ich also ziemlich mittig in Enedwaith gelandet und mein Weg wurde von einem Fluss abgeschnitten, der Glücklicherweise von einer Brücke gequert wurde. Nicht weit hinter der Brücke lag ein befestigtes Dorf, Lhanuch. Dort leben einige freundlich gesinnte Dunländer sowie wenige Dunedain. In dem Dorf blieb ich jedoch nicht lang, denn nach einer kurzen Rast zog es mich weiter in den Westen. Dort fand ich ein zerklüftetes Gebiet, in welchem es von Wildtieren wimmelte. Es gab jedoch drei Dinge dort, welche mich sehr überraschten. Das waren zum einen die weißen Hirsche, zum anderen Bilwissmenschen, welche Hobbits sehr ähnlich waren und schlussendlich auch ein Dorf der Halblinge. Ich sah bloß den Dorfeingang, weiter ging ich nicht hinein. Mein Ross trug mich an diesem Tag noch ein wenig in den Süden, an den Rand eines dichten Waldes. Ich rastete die Nacht in einem Lager der Dunedain, der Führer des Lagers stellte sich mir als Daervunn vor. Ich sagte ihm natürlich nichts von der Gemeinschaft. Er klärte mich etwas über den Wald auf und sagte mir, dass er voller Gefahren ist, denen man jedoch über den Fluss aus dem Weg gehen kann. Am nächsten Morgen machte ich mich auf den Weg weiter in den Osten, dort lag eine weitflächige Region voller Grabhügel. Die Gräber waren leer, die toten verflucht. Dieses Gebiet zu passieren scheint mir ohne eine Armee nicht möglich zu sein. Lange wollte ich mich aber auch nicht dort aufhalten, denn ich suchte weiter nach Durchgängen ins Dunland. Ich fand keinen weiteren, doch ich fand ein großes Bauwerk, ein Denkmal wie mir schien. Ich wollte dort die Nacht über rasten, doch ich war nicht allein. Hunderte Dunedain hatten dieses Bauwerk in ein Lager verwandelt. Ich tauschte mich mit vielen von ihnen aus und konnte erfahren, dass in den Bergen ein alter Zwerg in einer großen Bibliothek lebt. Ich habe sie auf meiner Erkundung nicht besichtigt, doch die Dunedain meinten dort wäre es sicher und seit vielen Jahren kam keine feindliche Kreatur mehr dort hin. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass in so einer Bibliothek auch Elbische Schriften stecken könnten, die man vor dem Verfall schützen muss. Am Morgen danach brach ich auf in den Westen in Thrors Talenge. Dort lebt einerseits der Zwerg doch auch gibt es dort kleinere Feuerdrachen und ein Dorf voller feindlicher Dunländer. Ich hatte genug gesehen und gehört und beschloss zurück in den Norden zu reiten. In der am Anfang erwähnten Ruine verbringe ich nun die letzte Nacht und reite morgen zurück nach Eregion, hoffentlich finde ich dann auch die Gemeinschaft um Irvorien.
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Re: Die Aufzeichnungen von Hauptmann Argyledir

Ungelesener Beitragvon Halldin » Samstag 6. Juni 2020, 23:17

Tag der Abreise nach Eregion:
Heute Morgen schwang ich mich auf mein Ross um die Reise zurück nach Eregion anzutreten, welche problemlos verlief. Ich hatte vor in Echad Mirobel zu rasten, als ich meinen Vertrauten Vahalldor jedoch wie so oft vertieft in seine Bücher fand war mir klar, dass die Gemeinschaft ebenfalls in der Nähe sein wird. Ich ging also mit ihm nach Mirobel und dort wartete schon die Gruppe. Ein Fest stand an. Etwas überfordert bekam ich glücklicherweise eine Robe von Vahalldor, mit der ich dann den Festlichkeiten beiwohnen konnte. Auch wenn ich weiterhin kaum einem aus der Gruppe vertraue und auch zu kaum einem eine Bindung habe, so war es doch schön sie alle wohlbehalten wiederzusehen. Anfangs tauschte ich mich etwas mit Vahalldor aus, er schien mir jedoch sehr abgelenkt. Ich vermute ja, dass er ein Auge auf Maicariel geworfen haben könnte, was die Abgelenktheit erklären würde. Zu unserem Gespräch stieß dann Irvorien dazu, in einem wirklich wundervollen Kleid, einer Elbenkönigin ebenbürtig, ja soweit würde ich beinahe gehen. Vahalldor verließ uns beide dann jedoch wieder und schnappte sich erneut eines seiner Bücher, etwas anderes hätte ich auch kaum von ihm erwartet. Ich besprach mit Irvorien auch die Ergebnisse meiner Erkundung. Ich habe auch vorgeschlagen, den Weg in den Süden zu wählen, da mir dieser äußerst geeignet vorkommt. Sie stimmte mir in einigen Punkten zu, doch als dann Belsandis zu uns beiden stieß wechselten wir das Gesprächsthema. Es ging um einen Zwergen, der anscheinend Aufzeichnungen über die Ithildin hat. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass diese Geschichte wahr ist, deshalb war mir das ziemlich egal. Ob der Zwerg durch die Hände der Elben aus Eregion stirbt oder lebt war nicht von Belang. Als jedoch das Argument gebracht wurde, dass mit diesem Wissen möglicherweise auch ein neuer Ring geschmiedet werden könnte wurde ich wieder hellhörig. Es wurde eine Weile diskutiert, auch wie man den Zwerg befreien würde, doch dann kam die Frau, die das Fest Veranstaltet hat. Ihr Name ist Narakiel und sie erschien mir von Anfang an komisch. Das mag zum einen daran gelegen haben, dass sie recht Arrogant war, doch auch daran, dass sie den wahren Grund unserer Reise unbedingt wissen wollte. Als sie wieder ging gab es eine kurze Diskussion, ob man denn den Grund nennen sollte, ich entschied mich klar dagegen. Mein Plan war es sowieso, diese Lande schnell wieder zu verlassen, da brauchen wir ihre Hilfe nicht. Außerdem ist es ein sinnloses Unterfangen, in den alten Schmieden und Ruinen nach Relikten zu suchen, da die Elben aus Eregion und Lothlorien sie sicher schon alle gefunden haben. Als Narakiel uns alle am Ende der Feier noch zu einer Reise in die Schmieden eingeladen hat kam mir das alles noch komischer vor. Warum sollte die Frau, die uns keinen Glauben schenkt in die Schmieden einladen? Das könnte ganz böse enden, da bin ich mir sicher. Eine Falle würde mich kaum überraschen. Was der morgige Tag bringen wird vermag ich noch nicht zu sagen, doch ich werde es früh genug herausfinden.
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Re: Die Aufzeichnungen von Hauptmann Argyledir

Ungelesener Beitragvon Halldin » Dienstag 23. Juni 2020, 00:42

Die Suche nach Vahalla und Maicariel (Teil 1/4)

Der heutige Tag ist chaotisch aber noch nicht vorbei. Am Nachmittag brachen wir auf um nach Vahalla und Maicariel zu suchen, welche anscheinend verschwunden waren. Als ich davon erfuhr war mir zum einen klar, dass da etwas nicht stimmte und zum anderen, dass meine Aufgabe darin besteht die beiden so schnell wie möglich zu finden und Vahalldor beizustehen und zu beruhigen. Ich weiß, dass die beiden ihm die Welt bedeuten, vor allem aber seine Schwester Vahalla. Wir zogen mit einer Elbin aus Eregion los die sie anscheinend zu einem Ort brachte, an dem man Kräuter finden könne. Während dem Marsch dorthin war Vahalldor schon aufgelöst und sehr unruhig, ich kann sowieso nicht so gut mit anderen Leuten umgehen doch ich versuchte mein bestes bei ihm. Als wir dann endlich ankamen verließ uns die Elbin aus Eregion und wir suchten die Umgebung ab, fanden uns jedoch recht schnell bei einer Turmruine ein, bei welcher eine weitere Elbin aus Eregion saß, sie zeichnete die Landschaft ab. Irvorien und ein paar andere befragten sie, ich versuchte nach kurzem Unsehen Vahalldor davon zu überzeugen, dass wir bei einem Halbork-Lager in der Nähe nachsehen sollten. Er willigte zu meiner Überraschung ein und wir gingen los, uns folgten jedoch Gilbrian und Oronethele. Das passte mir ganz und garnicht, aber ich sagte mal nichts. Wir durchsuchten das Lager nach den beiden, fanden aber keine Spur. Als dann noch Brennil Belsandis zu der sowieso schon viel zu großen Spähtruppe dazustieß wurde es mir zu viel und ich suchte wieder die Zweisamkeit mit Vahalldor. In einer kleinen Ruine errichtete ich ein Feuer und ließ die anderen den Rest der Gruppe holen. Vahalldor war inzwischen total aufgelöst, aber ich versuchte ihn aufzuheitern.
Während die restliche Gruppe geholt wurde zog langsam ein Gewitter auf, was sich durch kalte Windzüge und lautes Knallen im Gebirge bemerkbar machte. Die Gruppe war dann wieder vereint und es wurden verschiedenste Theorien aufgestellt, nachdem wir von den Befragungsergebnissen der Elbenmalerin gehört hatten. Eine Theorie war, dass die beiden noch in Mirobel waren, was garnicht so abwegig war. Alles nur eine Ablenkung. Ich vertraue den Elben von Eregion so oder so nicht, deshalb traf ich da schon den Beschluss, dass ich keine weitere Nacht in Mirobel verbringen werde. Ich werde auch versuchen Vahalldor davon zu überzeugen, nicht dort zu bleiben. Ich werde nach der Suche meine Sachen holen sowie mein Ross und mich in einer Ruine einrichten. Nun jedoch zurück zur Suche. Wir durchstreiften die Ländereien Östlich von Mirobel und westlich von Echad Dunann. Es regnete inzwischen, was die Spurensuche erschwerte. Außerdem schreibe ich gerade den ersten Teil dieser Aufzeichnungen, weshalb ich nicht so aufmerksam dabei sein kann. Wir suchten eine große Fläche Land ab und fanden nichts außer einen Dolch. Unsere einzige Spur ist also ein verlorener Dolch der einer der beiden Elbinnen gehören soll. Wie wir die beiden im restlichen Verlauf dieser Nacht finden sollen ist mir ein Rätsel, doch ich hoffe für Vahalldor, dass wir es tun.

(Weitere Aufzeichnungen zu der Nacht folgen nach dem nächsten RP-Termin)
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Re: Die Aufzeichnungen von Hauptmann Argyledir

Ungelesener Beitragvon Halldin » Mittwoch 1. Juli 2020, 22:32

Die Suche nach Vahalla und Maicariel (2/4)

Diese Nacht ging so chaotisch weiter wie sie Anfing. Vahalldor war verschwunden und Araloth lief uns in die Arme. Sie kam aus der Richtung von Echad Dunnan, das gefiel mir nicht. Sie versteckte in ihrer Hand etwas vor uns, was auch immer es war. Sie wollte es uns nicht sagen, ebenso wollte sie uns nicht sagen, warum sie so spät noch unterwegs war. Nachdem sie sich zurück nach Mirobel begab spaltete sich die Gruppe auf. Der Großteil folgte ihr, Hîr Gilbrian suchte Spuren und ich habe nach Vahalldor gesucht. Nach einiger Zeit fand ich ihn auch, er irrte Gedankenverloren durch die Gegend. Glücklicherweise konnte ich ihn schnell davon überzeugen, mir zu folgen. So stießen wir zurück zur Gruppe, welche inzwischen einen mir bekannten Elben getroffen hatte, welcher Vahalla gefunden hat. Der Elb war ein Schwertschmied, auch meine Klingen sind seine Werke. Als ich Vahalla da liegen sah dachte ich direkt an Vahalldor. Er schien zerstört und doch glücklich, dass seine Schwester gefunden wurde. Glücklicherweise war sie am Leben und obwohl sie aufgrund eines Trankes schon bald in einen Schlaf fallen sollte erzählte sie uns noch etwas. Wenige Hinweise, diese führen jedoch ins Gebirge, dort soll sich Maicariel befinden. Es gab eine unsinnig lange Diskussion, was nun passieren sollte. Das kostete unnötige Zeit. Endlich setzten wir uns in Bewegung, doch nach einem sehr kurzen Marsch sollte schon wieder eine Pause gemacht werden. Ich dachte schon, ich falle vom Glauben ab, doch jetzt sitze ich hier in Echad Dunann und schreibe die Notizen. Die Frage, ob wir die Nacht hier verweilen stand auch schon im Raum, sollte es so kommen werde ich mich schnell auf den Weg nach Mirobel machen um meine Sachen zu packen. Auch wenn es anfangs unvorstellbar gewesen wäre, so werde ich mich jetzt von der Gruppe abspalten. Ich bleibe keine weitere Nacht in einem Lager dieser Elben, das wäre töricht. Eine schöne Ruine habe ich schon gefunden, in der kann ich mit meinem Ross über die Nacht lagern bis wir endlich dieses Land verlassen. Wenn es nach mir ginge wären wir gar nicht in Eregion geblieben. Meine Zweifel an der Gruppe häufen sich, auch schwindet mehr und mehr das Vertrauen zu bestimmten Personen. Am Ende könnte jeder ein Verräter sein, das muss einem stets bewusst sein. Ich würde diese Reise gerne lebendig abschließen, darum passe ich besonders auf.

(Weitere Aufzeichnungen zu der Nacht folgen nach dem nächsten RP-Termin)
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Re: Die Aufzeichnungen von Hauptmann Argyledir

Ungelesener Beitragvon Halldin » Mittwoch 29. Juli 2020, 23:23

Die Suche nach Vahalla und Maicariel (3/4)

Am heutigen Tag haben wir tatsächlich einige Fortschritte gemacht. In einer Ruine in der Nähe von Echad Dunann haben wir zwei Dunländer gesehen, welche in einer fremden Sprache miteinander sprachen. Wir haben uns an die Frau und den berittenen Herrn angeschlichen und ich habe den berittenen Mann mit einem Schulterschuss vom Pferd geschossen. Die beiden haben sich verschanzt hinter einer Ecke und ich habe auf sie gewartet, als sie nochmal auf mich Zustürmen wollten habe ich ihm in die andere Schulter geschossen, dann hat die Frau eingehalten. Selbst, als ich ihnen die Möglichkeit gab aufzugeben, machten sie weiter. Sie hatten mich provoziert und wollten nochmal angreifen, doch dann kam Vahalla den Hügel hinauf. Das war eine sehr naive Aktion von ihr, glücklicherweise hat Vahalldor sie noch abhalten können. Die beiden sind auf Vahalla zugestürmt, jedoch habe ich mich mit Hîr Valimaro in den Weg geworfen und den Angriff abgewehrt. Ich wurde zwar nicht sehr leicht an der Hüfte verwundet, aber sein Leben konnte ich im selben Atemzug beenden. Die Frau haben wir fixieren können und sie gefesselt, den toten Mann haben wir noch durchsucht. Er trug zwei Zettel bei sich, auf dem einen Stand „Maicariel“ auf dem anderen „Enedwaith“. Wir haben die Frau mitgenommen in meine Ruine um sie weiter zu befragen und Valimaro hat den Mann noch begraben. Hoffentlich gehen wir schnell weiter nach Enedwaith, da könnte ich mich endlich von der Gruppe abspalten. Sie kommen bestimmt alleine zurecht, die Dunedain leiten sie schon durch das Gebiet, während ich mir parallel etwas anderes ansehe…
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