Das Auenland-RP nach dem Ringkrieg

Die Bank unter der grossen Eiche ist genau das richtige gemütliches Plätzchen um über alles mögliche zu Quatschen und Neuigkeiten zu verbreiten.
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Eikoweis
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Das Auenland-RP nach dem Ringkrieg

Ungelesener Beitragvon Eikoweis » Montag 4. Dezember 2017, 13:11

Heyho,

ich mache diesen Thread hier auf, weil sich an anderer Stelle eine Plauderei in diese Richtung entwickelte. Es geht hier zwar um Themen, die noch gar nicht aktuell sind, weil SSG noch lange nicht soweit ist, aber man kann ja schon einmal etwas vordenken ; Ich zitiere erstmal drei Beiträge aus dem alten Thema:

Filbu hat geschrieben:Wir sollten uns sowieso überlegen wie man mit der "heraufziehenden Bedrohung" des Auenlandes umgeht. Eiko hatte da ja in einem Brief von Jadeblume schon etwas angerissen.
Wenn man das besetzte Auenland (wenn es denn wirklich kommt) ausspielen möchte, sollte man sich, finde ich, schon im Vorfeld darauf verständigen damit es da nicht zu Missverständnissen kommt.
In einem besetzten Auenland laufen die Uhren auf jeden Fall anders. Das sollte man sich einfach überlegen. Ich bin offen für alles. Aber man sollte sich da schon etwas abstimmen.
Aber das sprengt auch den Thread hier. Möchte das aber die Tage gerne nochmal aufgreifen.´
Edith: Jetzt weiß ich was du mit Abtrenne meinst. Ich würde das ab der Stelle abtrennen wo Pfeffer die Instanzen In-Charakter aufgegriffen hat. Der alte thread war ja mehr oder weniger abgehandelt.


Eikoweis hat geschrieben:Ich für meinen Teil, werd's so machen, dass ich erst einmal nur Jadeblume in die "neue" Zeit führe. Meine anderen Hobbits möchte ich vermutlich zum größten Teil gar nicht in diesen dunklen Entwicklungen sehen wollen. Die bleiben da wo sie sind und sollte es tatsächlich irgendwann mal ein heiles Auenland nach dem Ringkrieg geben, was dann aber vermutlich noch Jahre dauert, kann ich immer noch neu überlegen.
Jadeblume wurde von mir im RP (bis auf die Wohnungssuche bei den Goldwerts) nie groß gespielt. Gerade weil sie in der Bibliothek in Buckelstadt arbeitet ist sie aber gut für den Wandel einzusetzen, ohne dass ich kriegerisch werden muss. Denn anders als uns das Scharmützel weismachen will, war Buckelstadt nie besetzt – da trauten sich die Strolche nicht hin.


Bubikopf hat geschrieben:Aus buckelstadt kam aber der thain mit vielen bütteln grenzern und bewaffneten helfern. Aber gut die waren höchstens ein paar tage weg^^ ich glaub in vielen bereichen lief das auenland kurz nach der krise wieder normal weiter. Ja vielleicht noch besser weil der könig ja wieder da ist


aus Buckelstadt kamen 100 Tuks (keine Grenzer oder Büttel) unter der Führung von Pippin zur Schlacht nach Wasserau, die nur einen Tag dauerte. Der Thain selbst vertrieb die Strolche im Südviertel.

Der Wiederaufbau ging wohl tatsächlich sehr schnell - die Steingebäude der Strolche waren bis zum Julfest 1419 abgerissen und man hatte mit dem Wiederaufbau begonnen. Selbst die zerstörte Natur konnte sich dank der Saat Galadriels im folgenden Frühjahr schnell erholen und als neuer Festbaum wuchs ein Mallorn.
Der König selbst hatte nur ganz indirekt etwas damit zu tun - der hatte im Süden zu schaffen. Einige Jahre später galt das Auenland schließlich auch offiziell als politisch selbstständig und keiner durfte das Auenland mehr ohne Erlaubnis der Hobbits betreten - das galt auch für den König selbst. Als Elessar 1436 in den Norden reist hält er sich an sein Gesetz und betritt das Auenland nicht. Noch später wurde dann das Gebiet bis zu den Weißen Türmen dem Auenland zugefügt und Westmark genannt. Und auch das Bockland wurde endlich offiziell Teil des Auenlandes (Ostmark) – letzteres soll aufgrund der dringlichen Bitte eines zwiezipfeligen Hobbits geschehen sein (aber das ist nur ein Gerücht *lach*)
Also ein großes Happy-End.
Ich als Rollenspieler sehe aber auch die Narben, die diese Zeit geschlagen haben muss - gerade in der unmittelbaren Zeit nach dem Krieg. Über Jahrzehnte und Jahrhunderte lieb gewonnenes war zerstört. Hobbits hatten Ihre alten Smials verloren. Es mögen nur 19 Hobbits in der Schlacht selbst gefallen sein. Aber gerade bei der engen Verflechtung der Familien, sind Lücken gerissen. Und das Vertrauen zwischen denen die geknechtet wurden oder anders gelitten haben und denjenigen, die sich dem Boss untertan machten, wird auch nicht von heute auf Morgen wieder im Reinen gewesen sein. Das ist ein spannendes Feld fürs Rollenspiel.

Liebe Grüße, Eiko

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Re: Das Auenland-RP nach dem Ringkrieg

Ungelesener Beitragvon Filbu » Montag 4. Dezember 2017, 14:58

Danke für die Zusammenfassung Eiko.
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Re: Das Auenland-RP nach dem Ringkrieg

Ungelesener Beitragvon Beuno » Montag 4. Dezember 2017, 17:42

Schön zusammengefasst, Eiko, dankeschön! :D Ein bißchen würde ich dem unabhängigen Bockland aber doch nachtrauern, wenn es zur 'Ostmark' mutiert! :(
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als die Dunkelheit zu verfluchen."
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Re: Das Auenland-RP nach dem Ringkrieg

Ungelesener Beitragvon Bubikopf » Montag 4. Dezember 2017, 22:22

Naja soviel später war der König ja dann aber doch nicht erst nach Norden gekommen um in seine Stadt am Nenuial See zu ziehen. Für die Hobbits bewahrheitet sich also dass es einen König gibt :) Und der wohnt ja gleich um die Ecke. Hach das muss auch eine schöne Zeit gewesen sein, dort alles wieder aufgebaut zu sehen. die alten Handelsrouten wieder genutzt und vieles erneuert, das Volk wächst und gedeiht, neue Städte und Siedlungen, mehr Frieden denn je in Eriador. Was wurde aus Angmar? darüber ist mir nichts bekannt

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Re: Das Auenland-RP nach dem Ringkrieg

Ungelesener Beitragvon Filbu » Montag 4. Dezember 2017, 22:37

Angmar wurde zur Speisekammer der Familie Gerstfeld. :-)
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Re: Das Auenland-RP nach dem Ringkrieg

Ungelesener Beitragvon Eikoweis » Dienstag 5. Dezember 2017, 01:58

Ja das aufgebaute Annuminas muss herrlich gewesen sein - auch wenn es bedeutend kleiner angelegt wurde, als in alten Zeiten. Dort weilte der König immer nur kurze Zeit - wohl wenn überhaupt nur in den Sommermonaten. Er scheint - vielleicht mit den Königen in der Zeit Karls des Großen vergleichbar - ein fahrender König gewesen zu sein. Das Auenland blieb frei - und das Nördliche Zepter garantierte seinen Schutz. Es gehörte aber nicht zum Königreich und von daher hatten die Hobbits nicht direkt einen König - anders als zu der Zeit als das alte Nordreich noch bestand. Das erste mal scheint Aragorn II. wie gesagt 1436 dort gewesen zu sein - also 17 Jahre nach dem Ringkrieg und hat es nie mehr betreten. Bis wir jedenfalls im Spiel soweit sind, dürfte ich bereits in die Hallen meiner Ahnen eingezogen sein *lach* Der gute hatte schließlich im Süden und Osten noch einiges an Schlachten zu schlagen ;)

Die Geschichte um die Macht von Angmar ist eine Erfindung Turbines, die sich auf Nebensätze bezog. Mögen dort noch einige dunkle Wesen gehaust haben (wie ein Schatten des Dunkels), so war hier von Armeen oder gar herrschenden Mächten schon seit der Mitte des 3. Zeitalters nichts mehr zu sehen.

Liebe Grüße, Eiko

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Re: Das Auenland-RP nach dem Ringkrieg

Ungelesener Beitragvon Bubikopf » Dienstag 5. Dezember 2017, 03:02

das klingt so als könnte rhudaur auch wieder Teil von Arnor geworden werden sein oder so^^

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Re: Das Auenland-RP nach dem Ringkrieg

Ungelesener Beitragvon Eikoweis » Dienstag 5. Dezember 2017, 03:53

Rhudaur, war neben Arthedain und Cardolan eines der drei Reiche in das Arnor vor etwa 2200 Jahren zerfiel. Dementsprechend gehörte es selbstverständlich im vierten Zeitalter ebenfalls zum Vereinten Königreich.

Liebe Grüße, Eiko

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Re: Das Auenland-RP nach dem Ringkrieg

Ungelesener Beitragvon Fredoberdt Beifuss » Donnerstag 7. Dezember 2017, 13:18

IM RP ist das sehr schwer umsetzbar, oder? ^^

Schon allein weil es Menschen nunmehr nicht mehr möglich ist das Auenland zu besuchen. Hat der wiedergekehrte König ja verboten :-)

..das mit dem Bockland ist natürlich auch fatal. Die Kultur unserer auenländischen Hobbits würde da ja schon etwas leiden ^^

Klasse Zusammenfassung, Eiko!

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Re: Das Auenland-RP nach dem Ringkrieg

Ungelesener Beitragvon Eikoweis » Donnerstag 7. Dezember 2017, 13:33

Naja, das neue Gesetz des Königs tritt ja erst in vielen Jahren in Kraft. Ich denke, dass gerade in der unmittelbaren Zeit nach dem Ringkrieg mehr Volk durch Eriador unterwegs war als davor. Anders gesagt - dass man im Moment in unserem Auenland-RP Elben (die ja eher auf abseitigen Wegen unterwegs waren) und Menschen (die eigentlich gar nix im Auenland verloren hatten) sieht, ist für mich unrealistischer als in der Zeit danach.
Aber Du hast schon recht - bis auf ein paar interne Plots (mit Absprache) wird man das bei uns nicht parallel zum Feste-RP und fröhlichem Event-RP umsetzen können. Am Besten wäre, wenn es wie bei zB bei Minas Tirith ein "vor" und ein "danach"- Auenland gäbe.
Ich selbst ziehe Jadeblume, wie gesagt, aus der aktuellen Zeit heraus und stehe für solche Plots mit Ihr bereit. Ich würde aber nicht dazu übergehen, mit Ihr jetzt plötzlich die "Schatten" ins normale RP, wie wir es hier spielen, einbringen. Das würde tatsächlich zu Missverständnissen führen. Meine anderen Hobbits bleiben beim fröhlichen Teil und im Jahr 1418/19 ;)

Liebe Grüße, Eiko


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