Ein Interaktives Abenteuer

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Ahilleth
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Re: Ein Interaktives Abenteuer

Ungelesener Beitragvon Ahilleth » Dienstag 5. Februar 2019, 00:08

Die äußerst träge Gestalt tritt näher. Sie ein Licht dabei. Eine Halskette die Ihr den Weg leuchtet. Die Kette sieht aber nicht aus wie feinster Modeschmuck. Es ist eine Art gefangenen Halsband mit einem Edelstein daran der hell funkelt. So wie das Buch vorhin. Bis es anfing zu schwinden. Doch ist das Licht nicht Blau an der Halskette des Trägers, es ist Rot. Das stampfen endet als die Gestalt die Waffenkammer betritt. Sie legt eine Schaufel nieder. Setzt sich an eine der Wände. Und nickt ein aber nicht ohne seinen Lieblingsspruch los zu lassen ehe er ein schlief "Ich bin Träge...so Träge...Arbeit ist Lästig...soooo Lästig". Tulpeline und Bango dürften erkennen das es sich bei der Gestalt um einen weißen Troll zu handeln scheint. Glatzköpfig aber mit viel schwarzen und langem Haupthaar. Die Waffe die sich Tulpeline griff war eine Zwergische Axt. Die aber erstaunlich leicht in der Hand zu liegen scheint.
Anführer der Elben RP Sippe Ilfirin Gwaith
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Ilasea
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Re: Ein Interaktives Abenteuer

Ungelesener Beitragvon Ilasea » Mittwoch 8. Mai 2019, 17:42

Der Troll seufzte wieder und dann nochmal. Er wusste nicht mehr, wieso er das gesagt hatte, was er eben gesagt hatte. Da war doch sonst keiner im Raum, der ihm zuhören konnte. Warum, dachte er, sollten die Worte "Ich bin so träge" oder "Arbeit sei lästig" seine Lieblingssprüche sein? Wen interessierte das eigentlich? Und eigentlich war seine Arbeit gar nicht lästig. Sie war geradezu notwendig, lebensnotwendig. Er durfte keinen einzigen Tag, keine einzige Stunde sinnlos verschwenden. Es galt nicht nur für ihn, sondern für jedes andere Wesen, ob klein oder groß, so schnell wie möglich aus diesem furchtbaren Ort zu fliehen. Mit einem kehligen Grummeln und Brummen, in dem Ungeduld und dringliche Eile mitschwank, erhob er sich, griff nach seiner Schaufel wieder, und bewegte sich mit riesigen, schwerfälligen Schritten dahin, wo er herkekommen war, in den trollbreiten Spalt in der Wand.

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Aendic
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Re: Ein Interaktives Abenteuer

Ungelesener Beitragvon Aendic » Mittwoch 8. Mai 2019, 18:03

Bevor er durch den trollbreiten Spalt in der Wand treten konnten, drehte sich, der für einen Troll, sehr seltsam erscheinende Troll noch einmal um. Es gab drei Dinge, die in seinem Gehirn als Gedanken herumspukten und ihn an allem hinderten, das wie eine rationale Handlung auszuführen war, wie das Durchschreiten des Spaltes.
Drei Gedanken.
Da war der erste Gedanke, der eigentlich kein Gedanke war, sondern der Sinneseindruck eines Geruches nach leckerem Fleisch, gut durchblutet und bestimmt äußerst schmackhaft. Es waren sogar zwei Gerüche, die aus der Richtung der Waffenkammer drangen.
Der zweite Gedanke drehte sich immer, wie immer, um ihn selbst, denn er dachte oft über sich und seine Lage nach, da dieses Halsband nicht nur besonders hässlich war, selbst für Trollverhältnisse, nicht nur extrem am Hals einengte und es darunter juckte, sondern es war ganz und gar nicht trollisch.
Der Troll war irgendwie froh, dass ihn seine Kumpanen nicht so sahen. Er wäre einem Hohn und Spott wegen dieses Dinges um seinen Hals ausgesetzt, den er nicht ertragen wollte. Aber wie sollte er dieses Ding bloß loswerden?
Aber da war ja noch ein dritter Gedanke "Von wem kam dieses piepsige, schrille Geräusch?"
Der letzte Gedanke, ließ seinen Körper nun doch handeln. Selbst das Denken war bei ihm träge ausgeprägt und so beugte er sich (natürlich träge) zur Quelle des Geräusches
und sah eine kleine, graue Maus, die aufgerichtet auf ihren Hinterbeinen stand und ihn irgendwie böse anfunkelte.
"Meine Güte, hast du aber eine lange Leitung da oben in deinem Oberstübchen, Großer!", rief die Maus dem nun doch überraschten Troll entgegen. "Hast du nicht auch den Lärm von da drüben gehört?"
Der Troll nickte langsam. "Ja, dieses kleine Ding hatte recht, da war doch was gewesen und irgendwie war sie niedlich, die Maus", dachte der Troll und plump und für einen Troll äußerst vorsichtig,
senkte er seine riesige Klauenhand nach unten.


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