Zeigt her Eure Geschichten

Die Bank unter der grossen Eiche ist genau das richtige gemütliches Plätzchen um über alles mögliche zu Quatschen und Neuigkeiten zu verbreiten.
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Maeral
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Re: Zeigt her Eure Geschichten

Ungelesener Beitragvon Maeral » Montag 1. Januar 2018, 22:02

@Maeral: och, ich wollte gar nicht Drängeln, falls du den Eindruck hast, ich warte gerne :-) ...und für die Fortsetzung von Valimaros Biographie müssen erst noch die erforderlichen Unterschriften gesammelt werden *lacht sehr laut*


Zeit spielt ja für Elben keine Rolle *schaut verschmitzt*.. du schreibst hier von einer Fortsetzung.. hm doch noch mal das Forum durchstöbern, habe wohl deinen ersten Teil nicht gesehen *lacht*

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Valimaro
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Re: Zeigt her Eure Geschichten

Ungelesener Beitragvon Valimaro » Dienstag 2. Januar 2018, 02:23

...eben Maeral *grinst breit* Die Geschichte wirst du im Forum nicht mehr finden, da ich sie rausgenommen habe, Fortsetzung deshalb, weil ich immer Kapitelabschnitte veröffentlicht hatte, bei Kapitel 19 oder 20 war aber Schluss damit :-)

@Waido: Ja, da hast du Recht ^/^ Aber wahrscheinlich hätten die Wörter "Liebe" und "Freundlichkeit" ausgereicht, um die Kiste öffnen zu können :-) Aber eine sehr gute Idee^^ Vielleicht schreibe ich mal eine Geschichte über einen geheimnisvollen Zwerg, der zuletzt in der Eisbucht von Forochel gesehen wurde *g* *flüstert Akrai lebt......*

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Maeral
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Re: Zeigt her Eure Geschichten

Ungelesener Beitragvon Maeral » Mittwoch 10. Januar 2018, 13:30

Liebe Gemeinschaft des Südviertels *lächelt*

Heute ist ja der Tag der Entscheidung welche Geschichte bei mir wirklich Eindruck hinterlassen hat. Um ehrlich zu sein war ich sehr erstaunt über Valimaros Eifer *schmunzelt*. Er vermag wundervoll schreiben, alles erscheint flüssig und schlüssig doch zu meiner Verwunderung musste ich für mich feststellen, das mich Pfeffers Geschichte viel mehr berührt hatte. Es hinterließ für mich einen Eindruck um genau über diese Geschichte nachzudenken.

Pfeffer ich wünsche dir ganz viel Freude mit dieser Rune wenn deine kleine Bardin einmal Mordor erreicht hat *lächelt*. Wenn ich dich im Spiel erblicke werde ich sie dir überreichen.

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Valimaro
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Re: Zeigt her Eure Geschichten

Ungelesener Beitragvon Valimaro » Mittwoch 10. Januar 2018, 14:03

Herzlichen Glückwunsch Pfeffer ;super

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Re: Zeigt her Eure Geschichten

Ungelesener Beitragvon Tulpeline » Mittwoch 10. Januar 2018, 20:50

Hui GLückwunsch Pfeffer =) Dein Schreibstil ist wirklich toll.
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Re: Zeigt her Eure Geschichten

Ungelesener Beitragvon Pfeffer Mäusemus » Donnerstag 11. Januar 2018, 05:11

Ach herrje! Lieben Dank für das Lob und die Gratulation und so, aber mit der Geschichte, das war so: Als du geseufzt hast, hatte ich den Eindruck, dass du niedergeschlagen warst, weil noch keiner eine für dich hatte. Darum hab ich als aufmunterndes Geschenk eine für dich geschrieben. Und jetzt soll ich nach Mordor gehen? Also nee... das geht dann doch ein bisschen zu weit! Wer geht denn freiwillig nach Mordor, erst Recht um einen Gewinn einzulösen? Da gibt's Orks und allerlei... äh... Da gibt's Orks! Und außerdem kenn' ich den Weg gar nicht, der steht ja nichtmal in meinem Eriador-Atlas. Und da stehen sogar so Sachen drin wie Forochel oder die Nebelberge, von denen kaum einer auch nur Gerüchte gehört hat. Mordor... *schüttelt den Kopf* ...ich bin doch nicht verrückt.
» Und wenn Du nichts nettes sagen kannst, dann sag' doch besser gar nichts. «
(Schweinchen Babe)

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Re: Zeigt her Eure Geschichten

Ungelesener Beitragvon Millaray » Donnerstag 11. Januar 2018, 06:43

Herzlichen Glückwunsch, Pfeffer!

Sehr schöne und interessante Geschichten habt ihr zwei, Pfeffer und Valimaro, geschrieben!
But everyone has a story
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don't run! Just hold yourself!
Maywine

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Re: Zeigt her Eure Geschichten

Ungelesener Beitragvon Maeral » Donnerstag 11. Januar 2018, 12:35

*lacht* Dann sind hier einige verrückt liebe Pfeffer *lacht noch mehr*

Egal welche Beweggründe du hattest liebe Pfeffer, du hast dir einen Preis verdient !
Da du Mordor ja nicht betreten möchtest... wie wäre es dann mit einem schönem Haustier, Wandbehänge. Ich habe einiges davon auf Lager *lächelt*

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Pfeffer Mäusemus
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Re: Zeigt her Eure Geschichten

Ungelesener Beitragvon Pfeffer Mäusemus » Samstag 13. Januar 2018, 13:48

Maeral hat geschrieben:Egal welche Beweggründe du hattest liebe Pfeffer, du hast dir einen Preis verdient !

Nagut, dann erzähl ich aber noch eine Geschichte, die gar nicht groß zum nachdenken anregen, sondern einfach nur gemütlich sein soll. Denn das tun gute-Nacht-Geschichten numal: Sie sind gemütlich.

Der Zeh
(Eine auenländische Gute-Nacht-Geschichte)

Es war einmal ein Zeh, der konnte immer nur nach oben sehen. Tagein, tagaus sah er den Hobbit, der an ihm hang, sah den kugeligen Bauch, die Haare an seinen Beinen, die Popel in seiner Nase, die Vögel, die über seinen Kopf hinwegflogen, den Regen, wenn er vom Himmel aus auf ihn zuraste und den Schnee, der ihn langsam antanzte. Er konnte beobachten, wie der Hobbit Dinge in seinen Kopf hineinsteckte und auch, wie andere Dinge an anderen Stellen wieder hinauskamen. Er konnte die Wolken beobachten und die Sterne zählen, sah die Sonne, wie sie die Blätter durchleuchtete, die jeden Tag ein kleines bisschen ihre Farbe änderten und spürte in seinem Nacken allerlei verschiedene Dinge, mal waren sie eiskalt und hart, mal pieksten sie und mal waren sie weich und feucht.

Wenn sein Hobbit schlief, dann konnte der Zeh zur Seite schauen. Im Sommer, wenn er nicht unter einer kuschelig warmen Decke versteckt werden musste, bestaunte er die Bäume, die in der Ferne im Wind wogten, erschreckte sich vor Schatten, die die Häuser unter dem Mond warfen und konnte beobachten, wie Äpfel auf den Boden fielen und angestrengt davonkullerten, bis sie völlig erschöpft waren. Und manchmal sah er sogar ein kleines, buschiges Tier, das den Apfel fing und hastig forttrug.

Morgens streckte sich der Zeh in alle Richtungen und war gespannt, was der Tag so bringen würde. Manchmal wärmte ihn die liebe Sonne, manchmal wurde er vollkommen mit Matsch besudelt und manchmal bekam er nicht einmal den Himmel zu sehen. Einmal war sein Hobbit mit ihm Trauben stampfen, danach war er ganz blau gewesen, ein anderes mal waren sie die Hügel hinuntergerollt und noch am Abend hatte er das Gefühl, dass sich alles drehte. Der aufregendste Tag war aber, als er seinen Hobbit in die Stadt führte, nach Michelbinge, um dort auf dem Markt ein wenig Zehensalbe zu kaufen.

Da war vielleicht was los! Immer wieder huschten Hobbits über ihn hinweg, dass es dem Zeh beinahe vorkam, als würde es blitzen. Manche hatten Schubkarren oder Bollerwagen dabei, die wie Donner klangen. Und auch sein Hobbit war ein wenig hastiger als sonst, zwischen all den anderen in ihren hübschen Kleidern, schweren Waffenröcken, ihrer staubigen Arbeitskleidung, den schicken Hemden oder sogar in adretten Grenzeruniformen. Manche trugen einen Hut, andere einen Stock, wieder andere hielten ein Kind an der Hand (Der Zeh konnte sich gar nicht vorstellen, dass er selbst einmal so klein gewesen war) und einige hatten ein prall gefülltes Bündel auf dem Rücken, aus dem die Frühlingszwiebeln und Brote quollen.

Und diese Gerüche! Es duftete nach Äpfeln, nach Pasteten, nach Kuchen, nach ... uuuh, Schweinedung, nach Käse, nach Brot, nach frischen Pilzen, nach verschwitzen Bauern, nach Matsche, nach Kindern und Hunden und nach allem, nach dem so ein Markt eben so duftet. Aber ein Duft war besonders. Der Zeh konnte ihn kaum wahrnehmen, er war zart und lieblich und so zerbrechlich, dass er ganz vorsichtig versuchte, ihn nicht zu verlieren. Ein Duft wie eine Blume, unscheinbar leise, ein bisschen süß und ein bisschen milchig, wie die ersten Sonnenstrahlen nach einem langen Regen. Sein Hobbit schien ihn auch gerochen zu haben, denn er war ganz still geworden, beinahe reglos, und der Zeh befürchtete, dass er einen Herzstillstand bekommen hatte und nur noch nicht umgefallen war, aber sein Bauch hob und senkte sich zum Glück noch. Er stolperte einen Schritt vor und stotterte. Sein Hobbit stotterte! Das hatte er vorher noch nie getan. Einen Wimpernschlag später wusste der Zeh, warum.

Auf der Kiste vor ihm saß ein Hobbitmädchen in einem Kleidchen mit rosanen Blüten darauf und lächelte ein Lächeln, das einen wilden Ochsen besänftigen könnte. Und nur ein Stückchen von ihm entfernt schwebte die Zehin, zu der dieses Mädchen gehörte, und verschlug ihm den Atem, die Sprache und all seine Gedanken. Ihre perfekten Rundungen schwangen vor und zurück, schlangen sich um den Knöchel des anderen Fußes und lugten auf der anderen Seite wieder hervor, spielten ein Versteckspiel mit ihm, das ihn in Panik versetzen würde, wenn sie sich allzulang versteckte. Der Wind wirbelte durch ihre hübschen Haare und dieser Duft, er kam von ihr und betörte all seine Sinne. Die Welt um ihn herum war nicht mehr da, sie war die Welt und alles was zählte. Für sie würde er sich in Socken zwängen, wenn es denn sein musste, oder viele Jahre in einem Schuhverließ ausharren, wenn er nur wüsste, dass es ihr dafür an nichts fehlte. Er würde über glühende Kohlen gehen und durch Eiswasser schwimmen, würde sich von Felsbrocken bewerfen und von Trollzehen verprügeln lassen, nur um sie glücklich zu machen.

Plötzlich gab es ein schmatzendes Geräusch und sie landete neben ihm auf dem Boden. So nah und doch so fern, dass er schreien wollte. Und als sein Hobbit und ihre Hobbit sich umarmten, wurde es dunkel und... sie berührten sich. Sie war so weich und sanft, dass es ihn ein wenig kitzelte und wäre er nicht in eine Art Schockstarre gefallen, hätte er sich an sie geschmiegt, so aber schmiegte sie sich an ihn, rieb ihren Ballen an seinem und schenkte ihm ein bisschen ihres Duftes, den er noch Stunden später liebestrunken mit sich herumtrug.

Er beachtete die Eichhörnchen nicht mehr, die Vögel, die über ihm ihre Bahnen zogen und ihre Liedchen trällerten, die Sonne, die durch die Blätter schien und ihr Farbenspiel vollführte. Unwichtig war der Mond, die Sterne und die Wolken mit ihren filigranen Formen, uninteressant der Regen und der Schnee, seine Gedanken kreisten nur noch um die Zehin und ihre warme, weiche Haut, ihren so deprimierend schnell vergänglichen Duft, ihr neckisches Schauspiel mit dem Knöchel, hinter dem sie sich versteckte und wieder hervorlugte und ihr freches, verspieltes Anbiedern, das ihm so die Sinne vernebelt hatte, dass ein Orkan sie nicht freiblasen konnte. Und dieser Duft, er roch ihn noch immer, obgleich er längst verflogen war. Seine Gedanken drehten sich nur noch um sie, und als er Tage später immer noch von ihr träumte, schnipste plötzlich jemand über seinen Nagel und ließ ihn klicksen. Und als er nach oben sah, stand dort wie immer sein Hobbit. Ganz anders als immer steckte er sich aber nichts in seinen Kopf, sondern drückte sein Gesicht gegen das eines Hobbitmädchens in einem Kleid mit rosa Blüten darauf. Und da spürte er ihn, den zarten, weichen Ballen, dem dieser Duft gehörte, der ihn nicht mehr losließ. Und diesmal schmiegte er sich an sie, nahm ihren Duft mit jeder Pore auf, die er nur hatte und wurde von Glückseligkeit erfüllt.

Es stellte sich heraus, dass auch die Zehin nur nach oben sehen konnte. Aber wenn sie nebeneinander lagen, dann konnten sie sich ansehen. Das waren die Momente, in denen all seine Träume ihre Erfüllung erfuhren, und zwar alle auf einmal. Sie sahen sich manchmal stundenlang an, neckten einander, stubsten sich gegenseitig an und spielten ein Versteckspiel, rieben sich aneinander und... und was sonst noch so geschah, geschah unter der Decke, wo es so dunkel war, dass man darüber nicht viel erzählen kann. Der Zeh und die Zehin hatten noch ein langes Leben miteinander und auch ihre beiden Hobbits liebten sich sehr und viele Jahre lang und ließen einander nie wieder allein. Sie bekamen sogar Kinder, zwei an der Zahl, die so neugierig und aufgedreht waren, dass sie für eine echte Kriese zwischen ihm und seiner Zehin sorgten. Aber das ist eine andere Geschichte, die eine eigene Erzählung verdient. In dieser hier ist nun Schlafenszeit. Und wenn du ganz leise bist und dein Zeh einen schönen Tag hatte, vielleicht hörst du ihn dann unter deiner Bettdecke zufrieden schmatzen.
» Und wenn Du nichts nettes sagen kannst, dann sag' doch besser gar nichts. «
(Schweinchen Babe)


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